Eqipia – Social Media im Recruiting

eqipiaIrgendwie haben sich die zwei noch nicht ganz gefunden, auch wenn die Verbindung naheliegend ist, und verschiedenste Ansätze immer wieder probiert werden – Social Media und Recruiting. Ein neues Tool soll hier Unterstützung bieten, und Social Media kontrolliert in die Recruiting-Tätigkeiten miteinfliessen lassen.

Eqipia ist an sich simpel: Mitarbeiter generieren ein Profil via Sync mit XING, LinkedIn oder Facebook, der Recruiter aggregiert die Profile der Mitarbeiter in einer Team-Übersicht und veröffentlicht einen Link dazu auf dem Job Advert auf z.B. jobs.ch. Potentielle Bewerber sehen dadurch, wer mit ihnen im Team sein würde, erkennen eventuell Mismatches bevor sie die Bewerbung abschicken (z.B. Ausbildungsniveau, Erfahrung etc.), und sehen gleichzeitig, ob sie bereits gemeinsame Kontakte mit den Teammitgliedern haben.

Nicht nur positioniert sich der Arbeitgeber damit auf dem Jobmarkt (Employer Branding), es findet auch eine Vorselektion durch den Bewerber statt. Zudem werden die Mitarbeiter in die Stellensuche miteinbezogen, und, dadurch dass sie selbst auf dem Job Advert erscheinen, auch ermutigt ihr Netzwerk zu aktivieren.

Aus meiner Sicht ein smarter Weg um Social Media sinnvoll und vor allem professionell zu nutzen, wenn auch nicht ganz günstig und daher wohl eher für grössere Unternehmen geeignet. Hier ein live-Beispiel: Eqipia für Credit Suisse.

Was haltest du von dem Approach? Sinnvoll oder Spielerei? Welche anderen Social Media Recruiting Tools kennst du? Würde dich ein Team-Profil auf einem Job-Advert ansprechen?

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1 Kommentar

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  1. Urs E. Gattiker | 19.06.2013 14:21

    Liebe Jenny

    Wieder eine Investition für ein Unternehmen. Ob das was bringt? Da scheinen mir Recruiting Blogs doch noch erfolgsversprechender.
    Trotzdem, wenn ich sehen kann wer im Team ist und wer nicht ist dies für den Bewerber hilfreich. Da stimme ich mit Dir überein.

    Aber ob sich der Arbeitnehmer so positionieren kann? Keine Ahnung. Da habe ich meine Zweifel. Ebenfalls ist eine solche Lösung auch nur dann erfolgreich, wenn sich das Unternehmen auch anderweitig Social verhält. Triff dies auf Credit Suisse zu?

    Danke für diesen interessanten Beitrag.
    Freundlichst
    Urs @CyTRAP
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