Linkmonitoring – dem Blackhat ins Auge sehen

Linkmonitoring - dem Blackhat ins Auge sehenAn der Eigenverantwortung im Linkbuilding kommen wir wohl nicht mehr vorbei. Das heisst dann mal kräftig in die Taschen greifen und Zeitressourcen absaugen? Nicht unbedingt. Mit relativ geringem Aufwand können die Link (sicher ein Grossteil) im Auge behalten werden. Dazu können wir auch noch mit der Munition sparen.

In der neuen Ära des Linkbuildings werden wir uns wohl oder übel selber um den Zustand unseres Backlinks kümmern müssen. Wie bereits in meinem letzten Post über das neue Linkbuilding beschrieben, kann dies eine ganz schön aufwändige und mitunter teure Angelegenheit werden. Bevor ihr aber anfängt, alle eure Tausenden von Links einzeln zu durchkämmen, hier ein paar Tipps, wie ihr mit einem relativ geringen Aufwand eure Links im Auge behalten könnt.

Wie sieht ein negatives Linkprofil aus?

Rufen wir uns nochmals in Erinnerung, dass Google negatives oder schlechtes Linkbuilding daran zu erkennen versucht, ob das Linkprofil unnatürlich aussieht. Wir müssen also darauf achten, dass sowohl die Linktexte als auch das Linkziel (auf welche Seite der Link verweist) natürlich aussehen – und das auch bleiben. Wie ihr das überprüfen könnt, zeige ich euch hier kurz.

Den Werkzeugkoffer gibt es umsonst

Die Google Webmaster Tools liefert euch umsonst bereits eine gute Anzahl eurer Backlinks, die ihr jederzeit einsehen könnt. Für den Anfang sollte das auch reichen. Vielleicht lohnt es sich, einmal alle Links herunterzuladen. Für ein regelmässiges Monitoring ist dies aber nicht unbedingt nötig, denn wenn ihr sagen wir monatlich in die Statistik reinschaut, könnt ihr rasch erkennen, ob der Zustand eurer Backlinks gesund ist oder nicht.

Sitewide Links mit Vorsicht geniessen

In der Liste „Wer erstellt die meisten Links“ seht ihr, wie viele Links von einer externen Domain auf eure Website gelangt. Wenn diese Werte recht hoch sind, könnt ihr davon ausgehen, dass ihr von der entsprechende Domain Sitewide Links erhält, d.h. jede Unterseite dieser Domain enthält einen Backlink auf eure Website (z.B. Footerlinks). Dieses Szenario solltet ihr euch genauer anschauen. Kennt ihr die verweisende Domain? Weist die Domain inhaltliche Parallelen zu eurer Website auf?

Mit Google Webmaster Tools gutes Linkmonitoring möglich

Mit SEO-Linktexten nicht übertreiben

Ein zweiter Punkt, den ihr schnell überprüfen könnt, sind die Linktexte, mit denen zu eurer Website verlinkt wird. Die Linktexte (auch Ankertext genannt) sollten ein natürliches Verhältnis aufweisen. Das bedeutet, dass die grösste Anzahl von Anktertexten aus eurem Firmennamen oder dem Namen der Website bestehen sollte. In unserem Fall wäre dies INM AG oder www.inm.ch. Der kleinere Anteil würde und könnte aus sogenannten kommerziellen Keywords bestehen. (Wir können auch einfach von SEO-Linktexte sprechen 😉 – Keywords, mit denen Besucher auf eure Website gelangen sollen.) Wenn der Anteil solcher Linktexte zu gross wird, läuten bei Google die Alarmglocken.

Alle Links nur auf die Startseite?

Als letzten Punkt empfehle ich euch, nachzuschauen, ob eure Backlinks nicht nur auf die Startseite eurer Website, sondern auch genügend auf Unterseiten verweisen. Dies spricht auch für ein natürliches Linkbuilding. Schliesslich liefert ja nicht nur eure Startseite wichtigen Inhalt, sondern auch eure Unterseiten.

Wie sieht euer Linkmonitoring aus? Wie behaltet ihr eure Backlinks im Auge?

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