Ich brauche kein SEO, oder doch?

Bryan Graf, 28.03.2013 2 Kommentare

Google SEOSEO – Search Engine Optimization. Ein seltsamer Begriff wenn es darum geht, dass die Website nach einer Eingabe von relevanten Keywords in den Google Suchresultaten (oder bei einer anderen Suchmaschine) erscheint. In anderen Worten – suche ich nach einem lokalen Elektrofachhandel, möchte ich einen lokalen Elektrofachhandel finden. Bin ich ein Elektrofachhandel, so möchte ich auf Seite 1 der Suchresultat-Seite / search engine results page (SERP) erscheinen.

Der Job einer Suchmaschine ist es, all diese potenziellen Websites, welche eventuell die Lösung zu meiner Suchanfrage beinhalten, zu evaluieren und die qualitativsten & treffsichersten Seiten, gemäss eingegebenen Suchparametern, aufzulisten. Viele SEO Firmen versuchen leider die Suchresultate zu manipulieren, was ihnen einen zweifelhaften Ruf einbringt. Google versucht weiterhin die sogenannten Black Hat Strategien aufzuspüren und zu unterbinden. Wird ein schlechtes Benehmen aufgespürt, straft Google diese Seiten entweder ab oder löscht diese gar von ihrem Index. Unternehmen, welche die Dienste von solchen SEO-Firmen annehmen, finden ihre Website so u.U. nicht mehr in Google.

Sollten Website-Betreiber auf das Thema SEO verzichten? Sicher nicht!
Statistiken zeigen, dass ein höheres Ranking in Suchmaschinen auch mehr Umsatz für Unternehmen bedeutet – online und teils auch offline! Online, weil je mehr Traffic auf der eigenen Seite, desto höhere Chancen auf Conversions / Abschlüsse / Kontakte. Und Offline, da die Nutzer in Zeiten Social Media & Co. zunehmend auch nach dem RoPo Prinzip handeln – Research online, Purchase offline. Search Engine Optimization ist also wichtig. Die gute Nachricht, Google hat sich zu den besten relevanten Suchresultaten committed. Dazu gibt es vom Suchmaschinen-Riesen entsprechende Guidelines, um zu sehen wie „gute“ Seiten aussehen müssen, respektive wie man also besser gerankt werden kann.

Aufbau & Visibilität
SEO relevant ist zunehmend auch der Aufbau / das Design der Website – und auch die Usability. Das heisst; das Layout, die Navigation, die Struktur und On-Page Optimierungen inklusive H-Tags, Alternative Tags für Bilder, sowie Page Titles und Descriptions bis zu URLs bzw. sprechende URLs gehören hier mit zu den Indikatoren. Auch Social Signals – sprich Online Konversationen, Empfehlungen, die  Links auf Facebook, Twitter, YouTube, Google+,  etc. – werden zunehmend wichtiger und erhöhen die Chancen auf ein besseres Suchmaschinen-Ranking.

(Aktuelle) Inhalte
Content is King und insbesondere Content Marketing ist in den vergangenen Wochen schon fast zum Modebegriff vieler Marketer geworden. Es ist allerdings unbestritten, dass guter Content (Inhalte / Text) top Kriterium für Google und andere Suchmaschinen ist. Top Suchmaschinen haben auch eingebaute Grammatik und Rechtschreibeüberprüfung – gute Texte sind somit auch richtig & fehlerfrei geschrieben (Website-Marketing berichtete). Regelmässig ‚crawlt‘ Google die Seiten und belohnt frischen und neuen Content. Ein aktiver Blog ist also eine der besten Wege, das SEO zu verbessern. Da auch Backlinks Schlüsselelemente in Google’s Welt sind, ist teilbarer Content in Blogs & Social Sites ebenfalls wichtig.

Insgesamt können es gut 200 Faktoren sein, welche in ein gutes SEO einfliessen und dies kann auch harte Knochenarbeit bedeuten. Fazit: Eine gut gestaltete suchmaschinen-freundliche Website, mit hoher Usability, gut geschriebenen Inhalten und für den Besucher wertvoll, hat beste Chancen ein gutes Ranking zu erhalten.

Wie betreibt ihr SEO? Inhouse, eine externe Agentur / Spezialist – oder (noch) gar nicht?

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2 Kommentare

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  1. Martin von Proentry | 29.03.2013 13:18

    SEO ist immer noch einer der wichtigsten Kanäle über welche man auch die wertvollsten Besucher erhält. Man kann jedem Unternehmen dazu raten, SEO genauso selbstverständlich zu betrachten wie die Buchhaltung oder ähnliches.
    Fakt ist natürlich auch, dass es dem Webmaster immer schwieriger gemacht wird ganz vorne zu landen. Aber das ist auch gut so, da wir sonst 10 x so viele Mitbewerber hätten 🙂

  2. Ricardo | 28.03.2013 12:05

    Gute Frage, ob man die ganze SEO selbst betreiben kann oder extern vergibt. Ich lese jeweils sehr interessiert eure Tipps (baue hier gleich noch ein grosses Kompliment ein!!) und auch Empfehlungen von einigen weiteren Webseiten, kenne mich also hobbymässig ein wenig aus. Doch wie viele der von Google gut gehüteten, von dir mit rund 200 angegebenen Faktoren kennt eine professionelle Firma wie eure? Nach der Berücksichtigung der wichtigsten Faktoren, wird es dann nicht allzu detailverliebt, ohne genau zu wissen, ob das von Google wirklich entsprechend gewertet wird?

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