Office for iPad – Microsoft Office 2013 und CloudOn?

Office for iPad - CloudOnMich hat der Apple-Effekt erwischt: Ich spiele mit dem Gedanken, ein iPad mini zuzulegen. Die Idee der Mobilität, des „Immer-Alles-Dabeihabens“ und nicht zuletzt das hübsche Design haben mich – ich gebe es ja zu – in den Bann gezogen. Schon mehrere Male habe ich nun den Applestore besucht, um das Gerät unter die Lupe zu nehmen. Eine Frage hat mich jedoch bisher noch vom Kauf abgehalten: Kann ich meine Office-Doks öffnen und editieren auf dem Gerät? Und ich scheine nicht die einzige zu sein. Als ich im den App-Store des ausgestellten iPads mini öffnete, stand im Suchfeld „office“…

Neben Flash und dem USB-Anschluss waren die Office-Produkte immer die Schwachstelle von Apple. Word, Powerpoint, Excel und co. gehören zu unserem Alltag. Und wenn wir uns schon ein Tablet zulegen, möchten wir möglichst alles dabei haben. Teils damit konnte vor allem das Surface bisher punkten. Wieso ich dann gerade ein iPad mini will? Ein weibliches Argument ist sicherlich die Grösse, welche nahezu perfekt für die Handtasche gemacht ist. Zudem ist das Gewicht ein entscheidender Faktor. Das iPad mini ist zwar klein, jedoch auch leicht genug, um es täglich dabeizuhaben. Angesichts dieser Argumente habe ich mich dann auf die Suche nach einer Lösung für mein Office-Problem gemacht.

Meine Lösung? CloudOn. Die App scheint für mein Office-Problem (und damit mein contra-Kaufargument) eine gute Lösung zu bieten. Die App lässt mich  Microsoft Word, Excel und PowerPoint verwenden (übrigens auch auf dem iPhone, jedoch macht die Bildschirmgrösse eine Bearbeitung von Files nahezu unmöglich), sie zeigt Präsentationen an, lässt mich Formeln in Excel verwenden, bietet ausführliche Formatierungsmöglichkeiten, und die Möglichkeit der Nachverfolgung von Änderungen etc. Das Ganze im gewohnten Office-Layout in abgespeckter Version. Als Speicherort fungieren Dropbox, Box, Google Drive oder Microsoft Sky Drive, womit ich auch gleich alle meine Dokumente unterwegs verfügbar habe.

Mein contra-Argument ist also ausgehebelt. Jedoch kommt es noch besser: Auf der Suche nach der perfekten App bin ich auch auf News aus dem Hause Microsoft gestossen: Gemäss The Verge sind Drittanbieter-Apps bald Geschichte, denn bereits diesen Monat soll Microsoft u.a. via Office 365 Dienst (ein Cloud-Service im Abo) die mobile Nutzung von Office 2013 auf iOS-Geräten ermöglichen.

Das iPad mini wird nun wohl bald zu meiner Apple-Sammlung gehören, auch wenn ich – sind wir ehrlich – das Gerät nicht wirklich brauche… Wie stoppst du den Apple Effekt?

Welches ist dein grösstes Contra-Argument gegen einen iPad mini-Kauf? Welche Tablets würdest du vorziehen? Aus welchen Gründen?

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