Newsportale werde zu Online-Shops

online-shopWir hatten letztes Jahr in einem Beitrag die Werbung auf den grossen Newsportalen analysiert. Inzwischen haben sich die Newsportale weiter verändert und werden immer mehr zu OnlineShops.

In der heutigen Ausgabe hat persoenlich.com die Newsportale von Blick, Tagi, 20 Minuten und NZZ bezüglich der kommerziellen Angebote analysiert. Diese vier Portale kämpfen mit sinkenden Einnahmen bei der klassischen Bannerwerbung. Deshalb setzten die Verlagshäuser immer mehr auf andere Geschäftsmodelle, um mit der Online-Ausgabe Geld zu verdienen.

Der Trend bei den Portalen ist ganz klar zu erkennen. Neben den klassischen Werbebannern werden immer mehr Produkte oder Dienstleistungen zum Kauf angeboten. Die Newsportale waren in den letzten Monaten kräftig auf Einkaufstour oder schlossen Partnerschaften zu Drittanbietern ab. Ringier gehört geschenkidee.ch und man hat Beteiligungen an BettyBossi. Auch der Tagesanzeiger hat diverse Beteiligungen abgeschlossen.

Alle Portale setzten also auf das gleiche Pferd, bei der Umsetzung gibt es jedoch einige Differenzen. So findet man bei 20 Minuten fast einen klassischen OnlineShop. Blick und NZZ haben die kommerziellen Angebote sehr gut in die Seite integriert. Beim Tagi gehen die Angebote neben dem redaktionellen Content fast etwas unter.

Haben die Newsportale die richtige Strategie gewählt und lassen sich über diese kommerziellen Angebote genug Einnahmen generieren. Oder müssten die Portale viel mehr auf das Web 2.0 setzten?

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4 Kommentare

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  1. Matthias Winkel | 13.02.2009 14:46

    Es ist die logische Folge, daß scheinbar entfernte Produkte auch über Nachrichtenportale vertrieben werden, wenn andere Einnahmequallen versiegen. Die Idee ist so neu nicht: Im Kiosk um die Ecke gibt es neben Zeitschriften auch Handykarten und allerlei anderes Zeugs.

  2. Alex Savic | 13.02.2009 11:02

    Absolut ! Publishers werden schnell merken das Werbung nicht ihre einzige Einnahmequelle sein darf. Wie schon Daniel Palestran, CEO von Sermo, gesagt hat: „Ads by Google is not a business model“.

    Ecommerce effektiv in diese Seiten einzubinden ist der Trick.

  3. Chris | 12.02.2009 14:19

    @John natürlich sind Ideen gefragt. Aber es gibt schon so viel und der Markt wird von Tag zu Tag, eigentlich von Sekunde zu Sekunde größer und man hat es wirklich nicht leicht in der heutigen Zeit. Da noch etwas neues auf den Markt zu bringen ist gar nicht so einfach. Darum wundert es mich auch nicht, wenn die Leute auf anderen Wegen versuchen an Geld zu kommen. Denn man muss ja schließlich von etwas leben und dafür braucht man ja bekanntlich sehr viel Geld.

  4. John | 12.02.2009 11:56

    Das Web 2.0 ist wohl kaum die Lösung für die Portale. Facebook und alle anderen Kämpfen ja auch um Einnahmen. Kreativität und neue Ideen bei der Finanzierung sidn gefragt.

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