Wearable Computing – von Google Glass zu Apple iWatch

Die momentane Phase in der Technologieentwicklung ist äusserst spannend – alle wissen, dass die Giganten Google, Apple und co. an ganz neuen Geräten arbeiten, doch wissen wir noch nicht, was genau den Schritt zum „next big thing“ schaffen wird. Gerade solche Phasen sind für alle Involvierten zentral – man denke nur an die Einführung des blauen Mobile-Screens für das Nokia 8250, welche durch Sony Ericsson’s farbigen Bildschirm – dies auf einem Gerät von schlechterer Qualität – völlig in den Schatten gestellt wurde. Klar ist: jetzt falsch zu pokern kann jeden den Kopf kosten. Doch in welcher Küche brodelt was? 

Die Welt spricht über Google (Project) Glass und wir alle hoffen auf den grossen Technologieschritt, denn seien wir ehrlich, seit dem Launch des ersten iPhones hat uns nichts mehr so richtig beindruckt und sprichwörtlich aus den Socken gehauen. Das soll sich nun aber bald ändern, und auch Apple möchte die Finger mit im Spiel haben.

Google Glass soll Wearable Computing, sowie Augmented Reality Wirklichkeit machen und uns in ein neues Zeitalter der Technologie führen. Mit den mini-Screens, der Kamera und dem eingebauten Mikrofon soll die Google-Erfindung uns das Leben erleichtern (Website Marketing berichtete). Die Google-Brille soll – ganz im Zeichen des Suchmaschinengiganten – Informationen jederzeit superschnell verfügbar machen, sowie die Kommunikation mit Bild und Video vereinfachen und noch besser in unseren Alltag integrieren. Ich persönlich wäre sofort dabei, das Gadget zu testen, vor allem mit meiner Gesichter-Wiedererkennungsschwäche, denn die Brille soll angeblich Bekannte gemäss Foto erkennen und den Namen einblenden, bevor der Betroffene merkt, dass ich keine Ahnung mehr habe, wer er ist. Das würde mein Real-Life Networking erheblich erleichtern…

Nun folgt jedoch angeblich auch Apple im Bereich von Wearable Computing, und zwar mit der iWatch, einer iPhone-ähnlichen Uhr, welche gemäss Tech-Gurus aus flexiblem Glas („Willow Glass“) besteht, und somit unter anderem um das Handgelenk getragen werden kann. Voraussichtlich würde sich die iWatch via Bluetooth mit dem iPhone, iPad o.ä. verbinden, und sich somit nahtlos in das Apple-Ökosystem integrieren. Sci-Fi oder nicht, fest steht, dass Apple auf ihre Art auf Google Glass antworten müssen. Nur ob da eine Uhr der richtige Weg ist? Allerdings machen auch Gerüchte die Runde, dass Apple ebenfalls an einem „Kopf-Gerät“, sprich an einer Brille arbeitet.

Nicht zu vergessen in diesem Kampf der Giganten ist Microsoft – zwar waren sie beim Eintritt in die Mobile-Welt zu spät, jedoch scheinen sie nun ebenfalls an der Entwicklung von neuen Devices zu arbeiten, welche über „no touch“-Control Systems verfügen, ähnlich Kinect.

Aber egal was als nächstes kommt, sicher ist, dass wir bald neue Spielzeuge erhalten werden, die uns wieder einmal das Leben vereinfachen sollen, und es scheint, als würde uns dieses Mal als erstes Google beindrucken wollen. Jedoch heisst es auch für den Giganten aufpassen, dass er nicht zu lange mit uns kokettiert. Denn „First Mover“ ist nur, wer wirklich auch als erster „Moved“, und ihr Produkt an die Öffentlichkeit bringt.

Uhr, Brille oder doch „Smart Pants“? Was könntest du dir am ehesten vorstellen, in deinen Alltag zu integrieren?

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1 Kommentar

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  1. Reto Hartinger | 15.02.2013 09:27

    Ich erläutere das Konzept der iWatch und die technischen Herausforderungen:
    http://blog.internet-briefing.ch/2013/02/13/iwatch-und-welches-problem-sie-loesen-soll/

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