Meine Website ist wertvoller als Deine

Seitwert - Bewertung von WebsitesWie „wertvoll“ ist meine Website? Es gibt unzählige Kriterien, anhand derer wir den Wirkungsgrad einer Website messen. Das Web-Tool „Seitwert“ liefert hier einen groben Anhaltspunkt.

In unserer zweiten Web-Ära reicht es nicht, eine Website zu haben. Besucher sollen einen Wert vorfinden. Wer echten Mehrwert erhält, wird wieder kommen – und von seiner Entdeckung erzählen.

Werden Besucher meine Website weiterempfehlen?
Eine wichtige Frage für Website-Betreiber. Heute zählt Weiterempfehlung viel mehr als Werbung. Einen Hinweis zur „Empfehlbarkeit“ liefert Seitwert in der Kategorie „Social Bookmarks“. Zwar scheint mir das Resultat in dieser Kategorie im Verhältnis zu anderen eher zu tief auszufallen – trotzdem lassen sich Websites damit vergleichen.

Die Zahlen haben keine grosse Bedeutung. Wichtig ist jedoch, die eigene Website mal durch das Tool rattern zu lassen. Danach eine zweite und dritte – aus ähnlichem Metier. Nicht auf die Zahlen kommt’s an – sondern auf die Position im Direktvergleich.

Zu meinem ersten Artikel hier gleich mehrere Fragen: Hat dir die Verwendung von Seitwert neue Erkenntnisse gebracht? Hat es konkrete Anpassungen provoziert? Ist noch eine Frage zum Ergebnis? Bonusfrage für Blogkenner: zu welchem bekannten Blog passt das hier abgebildete Seitwert-Resultat?

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21 Kommentare

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  1. Oliver | 5.05.2010 09:14

    Vielen Dank für die Infos, für mich als Anfänger sehr hilfreich.

  2. Christian Müller | 9.02.2009 16:55

    Seitwert ist ein wertvolles Tool, welches ich immer mal wieder nutze.

  3. Tim | 9.02.2009 16:45

    Zweifellos richtig. Um die vollständig nutzen zu können muss man sogar Geld investieren, was sich dann nur noch für PROs lohnt.

  4. Sam Steiner | 9.02.2009 16:40

    @Tim – die SEOMOZ-Tools haben aber schon eine bedeutend höhere Schwelle für Normalos, würd ich sagen. Wären somit also eher für Leute, die sich mindestens etwas intensiver mit der Sache beschäftigen. Nicht?

  5. BloggingTom | 9.02.2009 16:33

    @Sam: Sofort erkannt wär jetzt schwer übertrieben. Aber fehlende Meta-Description und so waren für mich natürlich schon ein Hinweis. (Und gleichzeitig ein Hinweis darauf, was beim Relaunch auch noch zu beachten ist).

  6. Sam Steiner | 9.02.2009 16:28

    @BloggingTom – richtig, gratuliere 🙂 Hast du’s sofort erkannt? Oder musstest du da schon noch etwas arbeiten dafür?

  7. BloggingTom | 9.02.2009 16:24

    Ich möchte lösen: Es handelt sich hier um, eehm… mein Blog…

  8. Tim | 9.02.2009 15:51

    Naja W3C ist nicht der einzige Weg zur behindertengerechten Seite. Aber ja stimmt schon, den Punkt hatte ich nicht ganz auf der Pfanne. Wo es doch immer heißt: „Google ist behindert…“

    Das mit den 20% der Menschheit ist aber ein gewagte These 🙂 Ich bin auch auf einem Auge blind. Solange wir noch kein 3D-Internet haben…

    Ich würde übrigens die SEOMOZ-Tools empfehlen, die halte ich für die bessere Lösung!

  9. Stefan | 9.02.2009 15:21

    Ich bin vor langer Zeit mal über Seitwert „gestolpert“, habe aber damals keine Abfrage gemacht. Das Tool ist cool, sogar für kurze Analysen nützlich. Selbstverständlich nicht perfekt, aber für eine solche kurze, automatische Analyse doch respektabel.

    Die 14.2 Punkte bei „Gewichtung bei Google“ für mein Lieblingsprojekt haben mich gefreut 🙂

  10. Sam Steiner | 9.02.2009 14:45

    Wobei Blinde und Hörbehinderte meistens selber schuld sind – im Gegensatz zu solchen mit veralteten Browsern und Briefmarkenbildschirmen (oder umgekehrt). Gutes Argument – Krusenstern.

    (ist nicht so, dass die alten Browser die W3C-Standards schlechter unterstützen?)

  11. Krusenstern | 9.02.2009 14:40

    „Wer braucht W3C?“

    Ähm – zum Beispiel Sehbehinderte, Blinde, Hörbehinderte, Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Menschen mit Konzentrationsschwächen oder Lernbehinderungen, ältere Menschen und solche mit einem veralteten Browser oder mit kleinen Netbooks-Bildschirmen.

    Also nur rund 20 Prozent der Menschheit. Die Seitwert-ung auch nach W3C-Richlinien macht also durchaus Sinn.

    Wenn Du es nicht glaubst: Versuch einmal ohne Maus (gelähmt) mitten auf der zapperdusteren Baustelle (blind) unter dem Hauptbahnhof Zürich neben der grossen Bohrmaschine (hörbehindert und/oder konzentrationsschwach) auf einem coolen Netbook mit Briefmarkenbildschirm zu navigieren…

  12. Yves | 9.02.2009 14:27

    Für eine wirklich detaillierte Analyse ist das Tool nicht zu gebrauchen. Für eine schnelle Übersicht, wie eine Site SEO-mässig dasteht, eignet es sich vorzüglich.

  13. Sam Steiner | 9.02.2009 13:43

    Ja, das kann ab und zu mal vorkommen. Allerdings wird man diese Situation auch entschärfen können (in den meisten Fällen). Der Kunde sollte einsehen, dass Seitwert nur die Spitze des Eisbergs zeigt und das Ergebnis nicht gleichzusetzen ist mit Position in den Google-Resultaten.

    [Wenn es in mehrfachen, freundlichen Versuchen nicht gelingt, ihm das zu erklären, kann er sich das gerne bei der Konkurrenz erklären lassen. Suchmaschinenoptimierung ist halt schon etwas komplexer als das]

  14. Tim | 9.02.2009 13:31

    Das ist generell richtig. Aber meistens kommen da Sätze wie:“Konkurrent XY hat einen viel schlechteren Seitwert und steht trotzdem höher bei Google!“ gepaart mit dem latenten Vorwurf etwas falsch gemacht zu haben.

  15. Sam Steiner | 9.02.2009 13:16

    @Tim: da stimme ich dir im Prinzip voll zu – Seitwert ist (und will?) kein Ersatz für ernsthaftere Analysen.

    Einige Punkte sind überbewertet – weil für gewisse Websites irrelevant. Ich würde erklärende Gespräche mit Kunden jedoch nicht allzu negativ werten 😉 Wenn Seitwert da auf Lücken hinweisen kann und dadurch eine Diskussion auslöst, werden schlussendlich beide Seiten profitieren, denke ich.

  16. Tim | 9.02.2009 13:00

    Was die Leute immer an Seitwert finden! Ich hab auch immer wieder Kunden, denen ich erklären muss, dass diese Werte so gut wie keine vernüpftige Basis haben. Einige nette Hinweise, aber das ist es dann auch. Das ist kein Ersatz für eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema.
    Welche Bedeutung haben denn diese ganzen Technischen Details? Wer braucht W3C? Das meiste ist wirklich völlig oberflächlich, wie beispielsweise die Referenz der Wikipedia.

  17. Christian | 9.02.2009 10:34

    Also ich muss sagen, dass ich das Tool selber noch nicht genutzt habe und auch eigentlich keine Verwendung dafür hatte. Aber ich habe eine nette Freundin, die immer wieder mal mit mir über ihren Blog redet. Und darum kenn ich mich auch ein wenig aus. Ich glaube, dass ich ihr das Tool mal empfehlen werde. Ich bin schon gespannt, wie ihr Blog bei der ganzen Sache abschneiden wird. Ich hoffe, dass sie dann nicht enttäuscht ist, denn Frauen sind doch etwas sensibler.

  18. Sam | 9.02.2009 10:32

    @Ricarda – also schaust du nur die Kategorie „Technische Details“ unten links an?

    Es stimmt: in dieser Kategorie kann man am schnellsten eine Verbesserung hinkriegen – andere Angaben wie zB die Anzahl inbound Links (und eben die Bookmarks) kann man – und sollte man – fördern. Auch wenn das nicht von heute auf morgen Resultate bringt.

  19. Ricarda | 9.02.2009 10:01

    Seitwert stellt für mich nur in dem Sinne einen Mehrwert dar, als dass ich mich an den technischen Details orientiere, was ich optimieren kann.

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