Mobile Sites – Ready für die mobile Welt?

Nicht? Dann habe ich euch heute ein paar hilfreiche Tipps, auf was ihr achten müsst, wenn ihr mit euren Webinhalten auch in der mobilen Welt erfolgreich sein wollt. Etwas, das zunehmend immer wichtiger wird, zumal die Internetbenutzer immer mehr unterwegs sind.

Seit dem Siegeszug der Smartphones nutzen immer mehr Leute das Internet mobil und die Telefone und Tablets ersetzen immer häufiger den Desktop Computer.  So waren zum Beispiel die Zugriffe auf die Google Suchmaschine während dem Auftritt von Paul McCartney an den Olympischen Spielen in London auf Mobilen Geräten bereits höher, als auf Desktop Computern. Dies in Europa und in den USA.

Es wird also zunehmend wichtiger, dass der Content auf dem Web auch für die mobilen User aufbereitet wird. Da die Bedürfnisse andere sind, sollte sich auch der Content anders präsentieren.

Die Unterschiede zu den Desktop Benutzern

Der grösste Unterschied ist sicherlich der kleinere Display und die damit zusammenhängenden Probleme.  An folgende Punkte sollte gedacht werden:

  • Der Content sollte auch auf kleinen Displays noch gut gelesen werden können.
  • Die Navigationselemente sollten auch auf kleinen Screens noch mit dem Finger bedient werden könne.
  • Scrollen sollte vermieden werden und wenn, dann nur in Vertikaler Richtung.
  • Texteingaben so wenig wie möglich, da dies noch immer von den Usern als eher mühsam empfunden wird. Sich bei jeder Texteingabe überlegen, ob diese für die Funktion der Site wirklich nötig ist. Wer Schuhe über einen mobilen Webshop verkauft, ist nicht zwingend auf das Geburtsdatum angewiesen. Die Eingabefelder mit Elementen versehen, die die Eingabe erleichtern. Ich denke hier an Autocomplete oder Auswahlfelder für Texte oder „Rollen“ für Zahlen.
  • Wenn man schon mobile Nutzer anspricht, sollte man ihnen wo möglich auch Zusatznutzen bieten. Zum Beispiel bei einer Ansicht, in der die Adressen der nächsten Verkaufspunkte angegeben wird, gleich noch eine Navigation dorthin anbieten. Dies lässt sich gut auch zu Google Maps verlinken.
  • Die Startseite sollte die beliebtesten Inhalte direkt zugänglich machen. Auf unwichtige Links kann verzichtet werden oder diese eine Ebene darunter, zum Beispiel unter der Rubrik „Unwichtiger Content“ platzieren. Spass beiseite. Der User will so schnell wie möglich den gesuchten Content erreichen. Erstens hat er mobil meistens weniger Zeit, zweitens verfügt er meist nicht über eine unlimitierte Flatrate und ist froh, wenn er möglichst wenig runterladen muss, das ihn nicht interessiert.

Die drei möglichen Arten des Mobile Publishings

Es gibt drei Möglichkeiten, wie ich dem User meine Inhalte auf mobile Geräte angepasst präsentieren kann. Jede Art hat seine eigenen Vor- und Nachteile und hier muss jeder selber entscheiden, was für den User die praktikabelste ist.

Mobile Site

Darunter versteht man eine parallel für mobile Geräte entwickelte Site unter einer anderen Domain oder Subdomain.

Als Vorteil ist zu werten, dass man sie anders als die Desktopvariante konzipieren kann und so am besten auf die Eigenheiten der mobilen User Rücksicht nehmen kann. Dies steht für den höheren Entwicklungsaufwand, da sie nicht einfach so von der Desktopversion übernommen werden kann.

Responsive Design

Diese Art des Designs erlaubt es, eine Website so zu bauen, dass sie sich von alleine an alle Bildschirmformate anpasst. Dies bringt natürlich den Vorteil, dass die Site nur einmal erstellt werden muss. Als Nachteil ist zu sehen, dass man auf allen Geräten den gleichen Content publiziert. Das heisst, man kann nur schlecht spezielle Inhalte nur für mobile User publizieren.

App

Apps sind vor allem für mobile Geräte eine tolle Sache und können auch maximal auf die Userbedürfnisse angepasst und mit passenden Funktionen ausgerüstet werden. Allerdings muss man beachten, dass die Apps immer von einer Plattform abhängig sind. Um alle mobilen User zu erreichen, braucht es eine iOS App, eine Android App und neu noch eine App für Windows Mobile. Diese lassen sich nur schwer einfach zu zusammen entwickeln.

Ein anderer Faktor ist der User. Je nach Bindung zum User, will er nicht gleich eine App auf dem Handy installieren. Auch die Technik, dem mobilen User gleich beim ersten Besuch die App anzudrehen, halte ich persönlich für sehr kontraproduktiv und wird den User mit grösster Wahrscheinlichkeit gleich wieder von der Site vertreiben.

Habt ihr euch schon mal mit diesem Thema auseinandergesetzt? Gerade wenn ihr ein E-Business betreibt, werden diese Fragestellungen immer wichtiger. Wie löst ihr diese? Habt ihr schon Erfahrungen mit einer Lösung gemacht? Ich freu mich über euer Feedback!

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