Virenalarm! – Welches sind die gefährlichsten Programme?

Virus-BildSchreckensmeldungen von Skimming, Fishing, manipulierten Bankautomaten und Angriffen auf Online-Banking via Smartphone-Trojaner machen in diesen Tagen die Runde. Langsam fühlt sich niemand mehr  so richtig sicher online. In diesem Sinne wurde im November die Liste der gefährlichsten Programme für jeden PC oder Mac veröffentlicht. Darauf steht jedoch nicht etwa fragwürdige Sharing Software, sondern unsere täglichen „Freunde“. Doch wer hat das Rennen auf den zweifelhaften ersten Platz gemacht und wie kann ich mich schützen?

Kapersky hat den Online-Pranger aufgestellt. Als erste kurze Beruhigung: Microsoft-Programme sind – diese Mal – nicht mehr auf der Liste zu finden. Jedoch andere bekannte Verdächtige: Als schlimmster Feind zeigte sich Java von Oracle, eine Software-Plattform für Java Anwendungen, über welche 56% der durch Kapersky verhinderten Angriffe eingingen. Hier empfiehlt sich eine Deaktivierung, sollte die Software nicht zwingend gebraucht werden. Aber auch Adobe’s Falsh Player, sowie Quicktime oder  iTunes finden wir auf der Liste ganz oben wieder.

Doch woher stammen die Gefahren und wie kann man einen Angriff verhindern? Fest steht, dass meistens weit verbreitete Programme attackiert werden, welche von Nutzern nicht regelmässig aktualisiert werden. Alte Versionen bieten Löcher, welche von Angreifern umgehend genutzt werden, um den Rechner anzugreifen, und sich Zugang zu verschaffen. Es ist also wichtig, auch selten genutzte Programme auf dem neusten Stand zu halten.

Und wie hat Windows den Sprung von der Liste geschafft? Die meisten Windows-Programme werden mit einem automatischen Update-Mechanismus geliefert, welcher im Hintergrund nach neuen Sicherheitspatches sucht, ohne dass der User selbst ein Update vornehmen muss.  Was lernen wir daraus? Sich um Updates zu kümmern macht durchaus Sinn. Daher können wir nur hoffen, dass der Windows Store von Windows 8 uns hier eine Hilfestellung bietet, ähnlich wie der zentrale Paket Manager von Linux. Ein zentraler Ort für das Management von Updates und Sicherheitspatches wäre auf jeden Fall von Vorteil für den Nutzer.

Wie häufig installierst du (wirklich!) Updates? Hattest du in der Vergangenheit schon einmal Probleme mit obgenannten Programmen?  Wie siehst du die Virengefahr für den 0815-User?

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