Web 2.0 boomt

Web 2.0 boomtIn Amerika erleben Web 2.0 Angebote einen regelrechten Boom. Die Gründe dafür liegen bei der steigenden Arbeitslosigkeit.

Seit ein paar Monaten erleben Web 2.0 Angebote in Amerika überdurchschnittliche Wachstumsraten. Mit der Zahl der Arbeitslosen steigt auch die Nutzung vom Internet und besonderns vom Web 2.0. Jobsuchende verweilen immer mehr in Blogs und sozialen Netzwerken oder vertreiben sich die Zeit mit Online-Games, um sich abzulenken. Die Arbeitslosen fliehen von der realen Welt in eine Scheinwelt, das Internet.

Doch nicht nur Jobsuchende nutzen das Internet immer mehr als Ausgleich zum Stress und Druck vom Alltag. Auch erwerbstätige „flüchten“ immer mehr ins Internet. Anfangs 20. Jahrhundert gingen die Leute ins Kino oder versuchten sich über andere Wege von der Realität abzulenken. Heute geschieht das über das Internet. Dabei profitiert das Internet von einem wichtigen Faktor: Die Kosten. Das Internet ist im Gegensatz zu den meisten anderen Freizeitangeboten fast kostenlos.

Wird sich dieser Trend vorsetzten und das Web 2.0 wie eine Art Welt 2.0 für viele Menschen?

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4 Kommentare

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  1. Christian Müller | 5.02.2009 15:15

    Experten warnen schon seit geraumer Zeit vor dem grossen Suchtpotenzial, welches das Internet darstellt.

  2. René | 5.02.2009 13:04

    @Jonas Kamber
    Mit dem Beitrag habe ich ein sehr komplexes Thema in wenige Sätze zusammengefasst. Ich gebe Dir recht, dass der Satz zu Diskussionen Anlass gibt. Es mag auch etwas überspitzt sein. Doch im Grundsatz stimmt der Beitrag schon.

  3. Jonas Kamber | 5.02.2009 12:58

    „Die Arbeitslosen fliehen von der realen Welt in eine Scheinwelt, das Internet“
    Also dieser Satz enttäuscht schon etwas, wenn man bedenkt, dass dies hier ein Blog ist, der sich mit dem Thema beschäftigt.

    Denn Internet ist im Grunde nicht anderes als Fernsehen oder ein Buch (natürlich mit weit mehr Möglichkeiten). Aber es ist nur ein Medium.

    Sorry, aber der Text klingt, als ob ihn jemand geschrieben hat, der das Internet nicht aktiv nutzt.

  4. Sam | 5.02.2009 08:49

    Welt 2.0 wäre ja Second Life. Das hat sich (trotz Hype) nicht wirklich als Ort für virtuelles Leben etablieren können – ich finde die Realität dort drin noch weit entfernt von real…

    Bzgl Web 2.0 als Fluchtort – ich glaube, die grosse Masse wird nicht die Flucht sichen. Dass aber der Unterschied zwischen online und offline immer kleiner wird, ist längst normal.

    Beispiel gestern Abend in der Bandprobe von RETUR ( http://www.retur.ch ) – Sängerin (Finanzverantwortliche) ist krank, es gibt aber einiges zu besprechen bzgl neuem Bandraum/Technikanschaffungen.

    Natürlich steht beim Bandraum kostenloses WLAN zur Verfügung, es ist ja 2009. Und sonst geht man halt übers Mobilfunknetz online, kostet ja praktisch nichts mehr. Wir können uns also in unser Band-Kollaborationsplattform einloggen, Preise nachschlagen, Budget sprechen und wieder offline weiterbesprechen. Online/Offline vermischt sich.

    Dank Smartphones und Netbooks haben bald mal alle den Draht zur Online-Welt in der Hosentasche…

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