Permission Marketing 2.0 – Social Networks als Ergänzung zum 1.0 Tool Newsletter

Eines der effektivsten und mächtigsten Online Marketing Instrument ist der Newsletter. Dieses Tool läuft unter dem Überbegriff Permission Marketing. Social Networks verfolgen ein ähnliches „Permission“ Prinzip und stellen zum 1.0 Tool eine echte Ergänzung dar.

Die ersten brauchbaren Newsletter-Tools kamen um die Jahrtausendwende auf den Markt. Zu der Zeit waren weder ausgeklügelte Statistiken eine Thema, noch musste man sich um die Spam-Problematik kümmern.

9 Jahre später ist der Newsletter ein professionelles Instrument und Teil jeder durchgängiger Marketing-Kampagne. Ein Konsument erlaubt (erteilt „Permission“) einer Unternehmung News zu Produkten und Dientleistungen zu mailen.

Allerdings ist die Beziehung zwischen den Beiden meisten schwach, weshalb eine Empfehlung in einem Newsletter weniger Wirkung hat.

Anders ist das bei Social Networks, den Permission Marketing Maschinen des Web 2.0.
Hier connecte ich mit einem Freund/ Bekannten auf Facebook oder Xing, folge denselben auf Twitter oder Friendfeed oder schliesse mich einer Gruppe in einem der vielen Networks an.

Somit erteile ich, ähnlich wie beim Newsletter meinen Freunden und Bekannte die Permission, mich mit Info und Werbung zu füttern.

Beim lancieren eines Produktes bietet sich so die Möglichkeit eine Reihe von Bekannten auf all den Wegen zu informieren. Und weil das Menschen sind mit denen ich über die Zeit, auch wenn nur online, eine Beziehung aufgebaut habe, ist die Empfehlung mehr Wert und die Chance auf einen Abschluss grösser. „A trusted referral is the Holy Grail of advertising“, so Mark Zuckerberg von Facebook.

Wohin führt uns die Reise im Permission Marketing noch? Und hat das Newsletter-Tool schon bald ausgedient?

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3 Kommentare

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  1. Philipp Sauber | 3.02.2009 16:20

    Danke für den Input.
    @John Ich bin auch der Meinung, dass der Newsletter noch nicht ausgedient hat und auch nicht kurz davor steht.
    Ich sehe den Vorteil in der Kombination der Elemente mit dem Permission-Ansatz und denke, dass dort die Zukunft für erfolgreiches Online-Marketing hingeht.

  2. Flo | 2.02.2009 14:06

    für mich sind beide system wichtig. der klassische newsletter ist genau so wichtig wie facebook, xing, twitter und wie sie alle heissen. wenn ich beides parallel einsetzte, erreiche ich am meisten leute. der mehraufwand ist minim grösser, da der inhalt letztlich immer der gleich ist. viel wichtiger ist es, überhaupt permission marketing zu betreiben. viel zu viele firmen nützen die vorteile nicht aus.

  3. John | 2.02.2009 13:18

    Ausgedient hat das klassische Newsletter-Tool bestimmt nicht. Sehe das Web 2.0 als Ergänzung zum klassischen Newsletter.

    Tendenziell wird man mit dem NL immer weniger Leute erreichen, doch mit dem Web 2.0 kann man das kompensieren. Twitter ist zum Bespiel ein sehr gutes Beispiel wie man seine Zielgruppe über das Web 2.0 erreichen kann.

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