Burger King stoppt fragwürdige Facebook-Kampagne

Mitte Januar 2009 startete Burger King eine Facebook-Aktion: Wenn jemand zehn Freunde aus seinem Freundeskreis löscht, bekommt man einen Gutschein für einen gratis Hamburger. Nun wurde die Aktion nach Intervention von Facebook gestoppt.

Burger King sorgte mit der Facebook-Applikation für grosses Aufsehen und Aufregung. Die User mussten eine Applikation einrichten und danach zehn Freunde aus dem Freundeskreis löschen. Diese Freunde bekamen dann die Mitteilung, dass die Freundschaft wegen einem Gratis-Burger gekündigt wurde. Ganz nach dem Motto „Zehn Freunde sind soviel Wert wie ein Hamburger“. Die Kampagne zeigte Wirkung und innert kürzester Zeit wurden 234‘000 Freundschaften über die Applikation aufgelöst.

Facebook selbst hatte keine Freude an der Kampagne und forderte Burger King auf die Kampagne deutlich zu ändern. Da für Burger King die Kampagne bereits den erhofften Erfolg brachte und eine abgeänderte Applikation nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielt hätte, wurde die „Whopper Sacrifice“-Kampagne gestoppt.

Hat Facebook richtig reagiert und sollten auch weiterhin fragwürdige Applikationen bei Facebook gestoppt werden?

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12 Kommentare

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  1. Hausser | 28.07.2010 13:23

    Oh mein Gott … ich lösch zehn Freunde, bekomm nen Burger, lade die wieder ein, läsch die nächsten zehn, zweiten Burger, lad die wieder eine, nächste zehn, …
    Klar das Zuckerberg da was gegen hat, wenn einer der SM-Kernpunkte, die tollen Freundeskreise, zu Zehnerpack-Ramschware gemacht werden und nur andere davon verdienen …
    Ein nettes, kurzes NDR3-Video über Facebook
    http://www.youtube.com/user/ARD#p/search/4/vDZQd-zkxCY

  2. Robert | 4.12.2009 21:08

    Ich finde die Idee einfach genial, das ist sozusagen der 10-fache Werbeeffekt und das ganze hat auch noch für Trubel gesorgt.

  3. sidi | 6.09.2009 15:18

    Sehr unfreundlich und eine absolute Raucherhöhle!

    Als ich mit „www.lunch-check.ch“ bezahlen wollte sagte mir ein Mann mit gebrochenem Deutsch- das akzeptieren wir hier nicht, ich entgegnete ihm, dass in der ganzen Schweiz in jedem Burgen King dies akzeptiert würde. Antwort- Nein das stimmt ganz bestimmt nicht, ich sagte ihm, dass ich gestern im HB Luzern damit bezahlt hätte und auch in Basel- Antwort- unmöglich das wüsste er das stimmt sicher nicht! Als ich ihm einen 20er Noten auf die Theke schmiss uns sagte dass ich mit ihm darum wetten würde, wurde er sehr unsicher und meinte plötzlich, dass er seine Chefin fragen müsste- Chefin kam und meinte klar, dass wir in der ganzen Schweiz akzeptiert! :-))
    Hier wird sicher der Kunde nicht als „König“ behandelt :-((

    Aber das derbste finde ich, dass es in diesem Fastfood Restaurant zu gequalmt ist wie in einer alten Kneipe- ja richtig, es darf im Restaurant geraucht werden- was das Zeug her hält!!! An der Kasse werden in hülle und fülle Aluminium- Aschenbecher abgegeben- Gratis natürlich (super Förderung)- und ich dachte wir leben im 2100 Jahrhundert…..

    Nach 15 min FastFood stinkt man wie 2h Kneipentour :-((
    Für Familien mit Kinder sicher ganz anziehend- darum weiche ich gerne den Mehrweg von 10 km auf und fahre nach Kriens zum Mc Donald

  4. Fred | 10.07.2009 12:11

    Meiner Meinung nach ist diese Aktion wirklich etwas fragwürdig. Also ich verstehe vor Allem nicht, was Burger King davon hat Facebook in solch einer Form anzugreifen. Schade allerdings, dass ich nicht früher von dieser Aktion gehört habe, sonst hätte ich mir sicherlich den einen oder anderen Burger geholt. Demnächst soll Burger King ein ganzes Menü für nur 99 Cent anbieten, um in Zeiten der Finanzkrise den Kurs halten zu können ( gelesen bei : Finanznachrichten.de ). Dann werden sicherlich einige McDonalds Jünger zu BK konvertieren. Na dann mal guten Appetit 🙂

  5. Sam | 5.02.2009 09:36

    Finde die Aktion genial (weil „Regelbruch“) und die Reaktion von Facebook deutlich übertrieben.

    Natürlich will Facebook nicht, dass „Freundschaftsbeziehungen“ aufgelöst werden – aber wo ist das Problem? Man kann ja diese Freunde nach dem Burger wieder hinzufügen (muss zwar vielleicht allen ein Versöhnungsbier zahlen).

  6. Yves | 31.01.2009 07:52

    Schon ein wenig viel Wirbel, den Facebook hier veranstaltet. Ich denk mal die gekündigten Freundschaften sind grösstenteils eh schon wiederhergestellt.

  7. Nico | 30.01.2009 19:52

    Ich fand die Kampagne auch absolut genial. Aber ich habe gewisses Verständnis für die Intervention von Facebook…

  8. Pedro Rechsteiner | 30.01.2009 18:26

    Ich finde die Idee Spitze und die Reaktion von Facebook lächerlich. Von solchen Apps brauchts auf Facebook viel mehr, die machen richtig Laune und sind nicht nur nett und lieb.
    Für Burger Kind hat sich die Aktion auch schon gelohnt, da hat Facebook seinen Beitrag dazu geleistet und sich so ein Eigentor geschossen.

  9. Uschi | 30.01.2009 17:17

    Das ist aber jetzt ein Scherz oder? Also Entschuldigung aber wie dreist ist das denn? Wenn ich mir überlege, ich sage zu den Leuten, sie sollen ihre Freunde jetzt einfach mal so löschen für einen Hamburger? Der kostet doch grad mal rund 1 Euro?! Also wenn ich den nicht mehr habe dann brauche ich auch dort nicht hingehen zum essen. Ich finde so was eine Frechheit und ich bin der Meinung, dass man solche Aktionen schon stoppen muss. Das darf man nicht weiter betreiben aus meiner Sicht.

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