Google Bombing bei Obama

Google Bombing wurde durch Netzaktivisten beim neuen US-Präsidenten Obama angewendet. Wenn man bei Google die englischen Begriffe für „Versager“ (failure) oder „erfreuliche Leistung“ (cheerful achievement) eingab, erschien die Biografie vom neuen US-Präsidenten an erster Stelle.

Bereits beim alten Präsidenten Georg W. Bush wurde Google Bombing im Jahr 2003 angewendet. Mit dem Begriff „miserable failure“ (erbärmliches Versagen) erschien die Biografie von Georg W. Bush zuoberst bei Google. Im Jahr 2004 wurde der Politiker Christopf Blocher Opfer einer Google Bombe. Sein Portrait erschien bei Google an erster Stelle mit dem Suchbegriff“ jämmerlicher Waschlappen“. Google reagiert in solchen Fällen relativ schnell und nimmt manuelle Anpassungen an dem Algorithmus vor.

Von Google Bombing wird gesprochen, wenn zahlreiche Leute das Keyword mit der gewünschten Zielseite verlinken. Sprich bei Obama haben unzählige Website-Betreiber einen Textlink (mit den entsprechenden Keyword) auf die Biografie von Obama gesetzt.

Nach der Google Bombe im Jahr 2003 hat Google Massnahmen ergriffen, damit ein solcher Missbrauch nicht möglich ist, doch scheinbar haben diese Massnahmen doch nicht wie gewünscht gegriffen.

Werden wir im Web 2.0 Zeitalter und der zunehmenden Vernetzung häufiger solche Google Bomben antreffen?

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5 Kommentare

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  1. René | 16.02.2009 13:07

    @ Christian
    Das hat nichts mit einer eMailbombe zu tun. Es geht viel mehr darum, dass explosionsartig Backlinks auf die betroffene Seite gesetzt werden. Eine solche Aktion wird meistens in einem Blog oder Forum angekündigt.

  2. Christian | 16.02.2009 12:51

    Google Bombing? Was bitte ist das denn? Also ich habe ja schon viel gehört und ich bin jetzt auch sehr viel im Netz unterwegs und nutze auch Google recht häufig aber davon habe ich jetzt noch nichts gehört. Wie soll das denn gehen? Also ich bind jetzt echt etwas schockiert. Kann ich mir das wie eine Emailbombe vorstellen? Die sind ja wirklich grauenhaft, aber ich kann jetzt da nichts Schlimmes feststellen. Aber das wird wahrscheinlich daran liegen, dass ich nicht genau weiß was das ist.

  3. Philipp | 27.01.2009 20:03

    Es wundert mich schon, dass das noch geht. Ich dachte eben auch, dass das Keyword auf der Site stehen muss um überhaupt im Ranking zu erscheinen.
    Na ja, da hat Google wohl wieder eine Lücke mehr die es zu fixen gibt.

    Das sowas immer mehr kommt glaube ich nicht, ist ja was, das nur in den SEO-Kreisen wirklich bekannt ist.

  4. Yves | 27.01.2009 13:22

    Ich sehe es ähnlich wie Mäde. Das Bombing wird es immer wieder mal geben, da es ja die gleichen Parameter nutzt, die Google für ihr Ranking nutzt. Da kann nur von Hand korrigiert werden, wenn es schon gelaufen ist. Ausserdem finde ich es höchstens ärgerlich, wenn es einem trfft, Schaden richtet es ja nicht wirklich an.

  5. Mäde | 27.01.2009 10:33

    google bomben wird es immer wieder geben. nur wegen dem web 2.0 werden sich die bomben nicht vermehren. vielmehr hängt es von den ereignissen ab. ein neuer präsident ist zum beispiel ein solches ereignis.

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