Social Business – Messgrössen, Marketingmix und andere Eckpunkte?

Wir brauchen Social Media! So klingt es aus allen Ecken und Enden. Vom KMU zu Grossunternehmen, es wollen alle dabei sein, Hauptsache präsent, Hauptsache man macht irgendetwas. Falsch. Sowie die Zeiten der YouTube-Wunder vorbei sind, bringt auch eine einfache Facebook-Präsenz  nicht mehr viel, und im schlimmsten Fall sogar Negativität und eine Angriffsplattform. Doch wie vorgehen?

Genau wie ein Unternehmen keinen Werbespott veröffentlicht, welcher nicht zur Produkt- bzw. Unternehmensstrategie passt, sollte es auch keinen Facebook-Auftritt führen, der keine klaren Ziele verfolgt. Doch genau hier liegt der Hund begraben. Was soll Facebook bewirken und was will ich eigentlich damit? Die meisten Unternehmen beantworten die Frage nach dem Grund ihrer Social Media Aktivitäten mit anfänglichem Schweigen, gefolgt von „wir müssen doch dabei sein“.  Grundsätzlich korrekt, um nochmals auf die Werbeanalogie zurück zu kommen, ein Unternehmen, welches nicht wirbt, wird auch nicht gesehen. Doch Präsenz alleine ist nicht das Endziel.

Einerseits ist Social Media Teil der Kommunikation und des Marketingmixes. Kampagnen, Content Marketing ect. dienen dazu, die Markenbekanntheit zu steigern. Andererseits trägt Social Media auf einer höheren Ebene zur allgemeinen Strategieentwicklung bei, dies einerseits durch aktives und konstantes Monitoring der Zielgruppe und der Reaktionen der Aussenwelt, andererseits durch die Generierung eines „realen“ ROI.

Doch gerade die harten Zahlen sind hierbei oft das Problem, denn nur die wenigsten Firmen evaluieren Ergebnisse oder wissen überhaupt wie genau sie KPIs setzen sollen. Adobe hat hierfür anhand von drei Erfolgsmessgrössen drei Reifestufen entwickelt, welche einen strategischen Approach an Social Media vereinfachen:

 

Adobe geht hierbei davon aus, dass, ist die dritte Stufe erreicht,  das Netzwerk Teil der Unternehmensstrategie ist.

In der Theorie klingt dies ja alles ganz logisch, in der Praxis ist die Umsetzung jedoch nicht mehr ganz so einfach. Es gilt Zahlen zu evaluieren, Zeit mit Statistiken zu verbringen und sich genau zu fragen: Was will ich auf welcher Plattform und wen will ich damit ansprechen, damit ich in einem letzten Schritt „reale“ Endresultate erreiche. Sind diese Eckdaten definiert, wird auch kein Topmanagement der Umsetzung einer Kampagne mehr im Weg stehen.

Sind die Ziele deiner Facebook-Präsenz definiert? Wie gehst du neue Social Media Projekte an? Überprüfst du Statistiken, fliessen Resultate aus dem Social Media Bereich in den operativen Bereich deiner Unternehmung mit ein? Generiert dein Social Media Auftritt einen „realen“ ROI? Soll Social Media überhaupt auf diese Weise in die Unternehmensstrategie  eingebaut werden? Gibt es alternative Approaches?

Weiterführende Adobe-Grafiken: hier

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