Immer mehr Facebook-Verbote

Wir haben schon mehrmals über Unternehmen berichtet, die den Zugang zu Facebook für ihre Mitarbeiter gesperrt haben. Nun zählt auch die Post dazu, mit einer interessanten Begründung.

Bereits Anfangs Dezember veröffentlichten wir einen Beitrag über Facebook-Verbote bei Unternehmen. Nun zählt auch die Post dazu. Die Begründung ist jedoch fragwürdig: Die Post hat Angst, dass Facebook Viren ins Unternehmen transportieren könnte. Auch fürchtet mach sich vor Kriminellen, die sich mit falschen Identitäten vertrauliche Daten beschaffen. Ähnliche Aussagen sind von den Grossbanken UBS und CS zu hören.

Da klingen die Begründungen von anderen Unternehmen wie SBB, Coop, Helsana, usw. glaubwürdiger. Diese Unternehmen haben Facebook gesperrt, weil ein Missbrauch stattgefunden hat oder weil Facebook eine private Plattform ist und Ressourcen unnötig beansprucht werden. Wir haben bereits in der Vergangenheit darüber berichtet, dass sich Facebook durchaus positiv auf das Unternehmen auswirken kann. Leider scheinen vor allem die Grossbetriebe nichts von dieser Studie wissen zu wollwn.

Übertreiben die Post und die Banken mit ihren Massnahmen? Stellt Facebook für diese Unternehmen wirklich eine Gefahren dar oder ist es nur eine fragwürdige Begründung?

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9 Kommentare

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  1. Steve | 31.08.2010 07:51

    Totaler Schwachsinn

  2. Sam | 28.01.2009 16:11

    XING ist eine Jobplattform und weniger unterhaltsam – deshalb sperren Firmen XING vielleicht nicht. Ist eigentlich dumm, denn mich versuchen v.a. durch XING Leute abzuwerben und rufen dazu mitten am Tag unsere Bürohauptnummer an…

    Facebook wird auch immer mehr geschäftlich genutzt – allerdings ist durch den teils auch privaten Inhalt die Hemmschwelle viel grösser, Geschäftskontakte als „Freunde“ hinzuzufügen. Da hat XING bessere Sichtbarkeitsstufen und vor allem keinen interessanten Inhalt.

  3. redsreen | 23.01.2009 16:10

    Also so absurd finde ich die Begründung gar nicht.

    Der Facebookwurm Networm.Win32.Koobface war letztes Jahr recht aktiv und schafft es sogar (wenn der User unfreiwillig mitspielt) an jeder Firmenfirewall vorbei.

    Wer weis was bei der Post alles schon passiert ist. Unternehmen reden ja nicht so gerne von Virusinfektionen auf Ihren Servern.

  4. Reto | 23.01.2009 08:57

    Facebook hat neben vojeuristischen Aspekten durchaus auch Vorteile. Die „Zielgruppe“ kann in vielerlei Belangen durchaus sehr interessant sein. Für mich ist es zurzeit etwas zu „persönlich“ ausgerichtet. Meiner Meinung nach würde es Sinn machen, darüber auch Business-relevante Infos auszutauschen: z.B. Ausfall von Netzwerken etc. Die Einladungen zu „Gruppen“ sind häufig noch etwas wenig ausgereift rsp mit zu wenig mit sinnvollem Inhalt gefüllt. Facebook hat übrigens auch schon der Polizei weitergeholfen.

  5. Marcel Widmer | 23.01.2009 08:44

    Ich habe (für mich selbst) beschlossen, Facebook links liegen zu lassen. Für mich in erster Linie ein Zeitfresser – ohne grossen Nutzen. Xing behalte ich aktiv, um berufliche Kontakte zu pflegen.

  6. René | 23.01.2009 08:07

    Bei Xing besteht ja auch die Gefahr, dass vertrauliche Daten weitergegeben wird. Wenn die Unternehmen konsequent wären, dass würden Sie auch Xing sperren.

  7. Roman | 22.01.2009 18:53

    Bei uns wird Facebook gesperrt, weil die Inhalte rein privater Natur sind und die Gefahr besteht, dass vertrauliche Daten auf Facebook gelangen. Xing hinggen wird nicht gesperrt 😉

  8. Flo | 22.01.2009 13:02

    die argumente von der post scheinen mir schon etwas komisch und nicht wirklich relevant für eine sperrung. man darf jedoch nicht vergessen, dass in einem grossbetrieb eine überwachung schwerer ist als in einem kmu. und wenn missbrauch bei einem grossbetrieb ebtrieben wird, dann ist der schaden als summe meistens imens.

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