Der Klout Score, sinnvoll oder nur ein weiteres, nutzloses Internet-Tool?

Seit das Social Web existiert, wird unter Usern verglichen. Wer hat mehr Followers, mehr Fans und Likes oder Retweets. Klar, dass das keiner zugibt aber man schaut dann halt doch ab und zu wieder nach, ob nun der Mitbewerber neue Facebook Likes gekriegt hat. Bei uns gehört das jedenfalls zum Business und wird auch immer wieder thematisiert und verglichen.

Seit ein paar Monaten gibt’s nun den Klout Score auf klout.com. Dort sehe ich den Vergleich meiner verschiedenen Accounts mit dem Rest der Welt. Meine Note liegt zur Zeit bei 59, allerdings wird auch hier immer wieder optimiert und klout.com hat erst kürzlich den Algorithmus angepasst. Seit dem ist Barak Obama einflussreicher als Justin Biever. Ob das für den Weltfrieden besser ist sei dahin gestellt.

Im Video erkläre ich etwas detaillierter was der Klout Score ist, welche Informationen man sich da rauslesen kann und was das ganze bringt oder besser bringen sollte.

Was haltet Ihr vom Klout Score – just another useless tool oder muss man sowas ernst nehmen?

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5 Kommentare

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  1. TaxiDriver | 23.08.2012 06:40

    @Philipp Das soll angeblich schon vor vier Tagen deines Posts geschehen sein. Ich finde Google Usuability technisch eigentlich ganz gut (bis auf manche Dinge bei Analytics) oder meinst du, dass die dann das Portal nach der Übernahme nicht mehr weiter entwickeln?! Ich persönlich meld mich da aber wahrscheinlich eher nicht an.

    Hier die Quelle: http://www.seo-united.de/blog/seo/matt-cutts-uber-den-einfluss-von-social-signals.htm

  2. Philipp | 21.08.2012 22:56

    Danke für die Feedbacks.
    Seh’s ähnlich, dass das Tool wenig schlaue Schlüsse zulässt. Trotzdem müssen wir als Branchen-Leute uns solche Sites auf dem Radar behalten, denn man weiss nie ob’s abgeht und die Plattform den Durchbruch schafft und nur noch alles vom Klout Score spricht. Glaube ich allerdings nicht, ausser Google nutzt die Daten stärker für sein Ranking aber dann kommts früher oder später eh zu ’ner Übernahme. Was dann der Usability nicht helfen würde.
    Man kann gespannt sein, wie Sam sagt.

  3. Sam Steiner | 21.08.2012 15:43

    Erstaunlich, dass man ohne Gravatar auf über 60 kommt. 😉

    Für mich ist Klout eher ein Leid, das ich beobachte (muss). Usability ist recht schlecht und Verbindungen mit Facebook bzw Facebook Pages ruinieren die ganze Ausgabe unter „Conntected Networks“. Webhalb ich plötzlich von 59 oder wieviel es gerade nach der Umstellung war auf 64 gesprungen bin: no idea.

    Transparenz kommt erst mit den angekündigten Moments (die ich wohl früher erhalten könnte, wenn ich ein paar Freund spammen würde bis sie sich anmelden – auch wieder nicht sehr sympatisch).

    Jeden Tag dort wieder einloggen, um ein paar +K zu verteilen ist – so sozial und lieb das scheinen mag – einfach too much in der heutigen Online-Welt. Lieber retweete ich jemanden oder noch lieber teile ich etwas in der Geisterstadt G+.

    Mein privates Facebook-Profil sollte doch keinen Einfluss auf den Klout-Scroe haben (das ist doch broken), ebenso finde ich recht überflüssig, dass Foursquare eine Rolle spielen soll (auch wenn nur Tipps zählen: trotzdem).

    Mit anderen Worten: relaxen und auf die Umstellung warten. Vielleicht wird alles transparenter und sie reparieren die Usability. Immerhin gibt es Klout seit 2008 oder so, also kann man das erwarten, wenn die die Welt erobern wollen.

  4. Yves Moret | 21.08.2012 11:03

    @ Reto Hartinger

    Überbewerten würde ich jetzt Klout auch nicht. Aber man sollte auch sehen, dass die Faktoren, die man selber (ohne Einflüsse von aussen) beeinflussen kann, also z. B. +k geben, Topics vergeben etc. genau die Einflüsse sind, die den Braten nicht feiss machen. Ich habe kurz in dein Profil reingeschaut und unsere Daten verglichen. Ich habe auch einen Score von knapp unter 62. Also etwa gleich. Allerdings habe ich 119 +K, während du es auf genau 8 bringst. Diese +Ks machen es also nicht aus.
    Was viel mehr massgebend ist bei dir, sind die Aktivitäten auf Facebook. Wenn du auf praktisch alle Postings von dir auch Reaktionen erntest, dann schlägt dies bei dir zu buche, erst recht, wenn sie immer von anderen Personen kommen.
    Bei Facebook ist das bei mir weniger der Fall, dafür lebt bei mir die Geisterstadt G+ so richtig und Twitter ist auch nicht so ohne.

    Dies sind alles Faktoren, die kannst du nur beeinflussen, wenn deine Umgebung mitmacht. Darum ist es nicht ganz einfach, den Score zu beeinflussen.

    Schau die Sache doch mal nüchtern an. Wer beeinflusst wohl mehr Leute. Du oder ich? Gefühlsmässig würde ich schon sagen, dass der Wanderpokal dir gehört. 😉

  5. Reto Hartinger | 21.08.2012 08:29

    Ich war ja irgendwie auch fasziniert von der Idee von Klout.com. Heute spielt Klout für mich keine Rolle mehr und ich bin nur wegen dieses Artikels wieder einmal auf Klout gegangen. Mein Bild sieht total anders aus. Mein Score ist praktisch konstant geblieben – von 65,3 auf 62.2. Da könnte man doch meinen, dass ich Leute beeinflusse. Nö. Ganze zwei Personen, den Simon Zaugg (34) und Gary Honegger (10). Ich habe nur 3 Tonics: Technology, Social Media und Zurich. Irgendwie wenig aussagekräftig und wenn ich es aussagekräftiger machen möchte, dann müsste ich ja aktiv eingreifen und Freunde einladen und Influenzier bestimmen. Dann hat es aber auch wieder keinen Wert denn dann beruht der Score auf meiner Optimierung. Ich werde dem Tool wohl auch weiterhin keine Beachtung schenken

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