Google stellt seine erfolglosen Dienste ein

Google stellt seinen Twitter-Konkurrenten Jaiku ein und plant die Software stattdessen als Open Source zu veröffentlichen. Ausserdem steht das Verabredungsnetzwerk Dodgeball und der bislang nur in einer privaten Betaversion laufende Mashup Editor vor dem Aus.

Einmal mehr zeigt Google, dass erfolgslose Projekte eingestellt werden, um die eigenen Ressourcen möglichst effektiv einzusetzen. Aktuell trifft es Jaiku, Dodgeball und den Mashup Editor.

Den Microblogging-Dienst Jaiku will Google künftig auf die App Engine portieren. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, will Google die Software als Open Source unter der Apache License freigeben und sich aus der Entwicklung zurückziehen. Komplett abgeschaltet wird ausserdem das Verabredungsnetzwerk Dodgeball, das Google im Mai 2005 übernommen hatte. Über Dodgeball können sich Menschen gezielt per Handy verabreden. Zudem lassen sich mit Dodgeball Freunde und Bekannte finden, die sich in der Nähe aufhalten. Auch Googles Mashup Editor und Google Notebook stehen vor dem Aus.

Wie Googles Produktmanager Michael Cohen im firmeneigenen Blog schreibt, gehört es zur Strategie von Google, sich nur auf Anwendungen zu konzentrieren, die einen Sinn für die Nutzer haben.

Der Suchmaschinengigant Google mistet also aus. Was haltet ihr von der Aufräum-Aktion und welche Google Dienste nutzt ihr regelmässig?

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1 Kommentar

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  1. Monsu | 16.01.2009 12:20

    ich bin schon lange der meinung, dass google zu viele dienste anbietet und sich nicht auf seine kernkompetenzen konzentriert. deshalb begrüsse ich diesen schritt. google will offiziell seine ressourcen konzentrieren, doch auch an google wird die wirtschaftskrise nicht spurlos vorbei gehen.

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