London 2012 – waren das die ersten Social Media Olympics?

Bryan Graf, 13.08.2012 5 Kommentare

SocialympicsDie Olympischen Spiele vom Sommer 2012 in London sind nun Geschichte. Zeit Fazit zu ziehen aus Sicht der Social Media; waren das nun die ersten Social Media Olympics wie es zu anfangs und auch während der Spiele häufig proklamiert wurde? Fakten auf den Tisch gelegt…

War London 2012 die weltweit erste Social Media Olympiade? Eine Antwort die wir mit JA beantworten können, zumindest waren es die weltweit erste Sommer Social Media Olympiade. Vor 4 Jahren hatte Facebook gerade mal 100 Millionen Nutzer (und wir dachten, das war viel). Der Aufsteiger Twitter zählte gerade mal 6 Millionen User. Und mittlerweile haben Sportler wie die NBA Stars Kobe Bryant (14 Mio) und LeBron James (17 Mio) mehr Fans und Follower als Twitter dazumals User hatte. Tennis Stars wie Rafael Nadal oder unser Roger Federer haben beide ca. 11 Millionen Fans auf Facebook. Nadal hat gar ca. 2.8 Millionen Follower, Federer – man glaubt es kaum – twittert nicht.

Gold:  Michael Phelps
Phelps verliess die Olympischen Spiele als hochdekorierter Held mit 22 Medaillen. Aber auch eine weitere Honorierung gebührt ganz ihm: 1 Million neue Twitter Follower und 800’000 Facebook Fans gemäss Social Media Monitoring Tool, Starcount. Bei Ende der Spiele zählte seine Fangemeinschaft auf Facebook insgesamt 6.2 Millionen und knapp 1.3 Millionen auf Twitter.

Silber: Usain Bolt
Vor den Spielen hatte Usain Bolt 7.6 Millionen Twitter-Follower und Facebook-Fans. Nach seinem 100m Goldmedaillen Sprint und Olympischen Rekord stieg die Zahl auf 8.5 Millionen (per Ende Olympischen Spiele gut 9.4 Millionen).

Bronze: LeBron James
Vorher / Nachher Zahlen zu LeBron James liegen mir nicht vor, weshalb ich ihn mal unter Bronze platziert habe. Denn wenn um den grössten Einfluss und Fan- / Follower-Zahl geht, dann ist LeBron James mit gut 17.8 Millionen (bei Ende Spiele ca. 5.8 Millionen auf Twitter und 12 Millionen auf Facebook) der Social Media King.

SEO.COM hat hierfür noch eine spannende Infografik mit weiteren spannenden Zahlen zu den Social Games erstellt:

Social Media Olympics 2012 - Statistics

Wem vergibt ihr Gold / Silber und Bronze?

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5 Kommentare

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  1. Sandra | 15.08.2012 20:10

    Ja, das habe ich auch gehört. Also zumindest hat ihm sein Manager geraten vorsichtig zu sein. Nachher hat er dann gesagt, dass Rogan in eine Falle getappt sei, oder so…
    Aber bei den Aussagen, kann man ihm eigentlich nur noch den alten Ratschlag geben: Denken kommt vor reden! 🙂

  2. Bryan Graf | 15.08.2012 11:44

    Genau! Obwohl ich meinte irgendwo gelesen zu haben, dass er sich über die Weisungen seines Managers hinweg gesetzt hat. Schade nur, musste sich erst der Manager öffentlich entschuldigen, bis es auch der Sportler begriffen hat 🙂

  3. Sandra | 14.08.2012 20:06

    Ja, finde ich auch. Maier ist eben ein Profi.
    Das Thema war wirklich riesig, es gab so viele Reaktionen aus den Social Media Kanälen. Markus Rogan kann einem da fast schon leid tun. Aber man sollte einfach nicht unterschätzen, was so ein verbaler Ausrutscher heutzutage PR-technisch bedeuten kann.

  4. Bryan Graf | 14.08.2012 09:47

    Danke für deinen Beitrag – dies scheint ja ein regelrechtes Thema in Österreich gewesen zu sein, wenn man die Beiträge so liest 🙂 Die Reaktion Maier’s ist vorbildlich…

  5. Sandra | 13.08.2012 20:52

    Also für den österreichischen Schwimmer Markus Rogan war Social Media fatal, wie man hier gut beobachten kann: http://weblog.datenwerk.at/2012/08/07/medaillenzwerg-und-skandalriese/
    Er hat sich bei Interviews zu weit aus dem Fenster gelehnt, wodurch die ganze Aufmerksamkeit nur noch auf seinen Ausrutschern lag, statt auf seinen sportlichen Erfolgen bzw seinem sportlichen Können.

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