Online Reputation: Wenn dich der Arbeitgeber googelt…

wenn der Arbeitgeber dich googelt…dann sieht er hoffentlich nur, was er auch sehen soll. Search Engine Marketing (kurz SEM) und insbesondere Search Engine Optimization (SEO) sind heutzutage für die meisten Unternehmen Standard. Doch wie sieht‘s eigentlich mit den personenbezogenen Suchergebnissen aus? Lohnt sich ein „Personal Branding“ für jedermann? Hast Du Dich schon mal gegoogelt? Was wenn unter deinem Namen negativ assoziierte Informationen auf Google erscheinen? Was denkt ein HR-Verantworlicher, wenn sie dich googlen? Genug Fragen um sich dem Thema mal tiefer zu widmen.

Aber zunächst ein paar Zahlen zur Ausgangslage; Pro Tag werden gemäss brandyourself.com 1 satte Milliarde Namen gegoogelt, davon wird in 94% der Fälle nur die erste Seite an Suchergebnissen begutachtet. 15% aller Leute haben mindestens ein negatives Suchresultat, das dem Ruf schaden könnte (in Google’s Top 10 versteht sich). 2% aller Personen erreichen es im Gegenzug, die komplette Liste der ersten Seite für sich beanspruchen zu können. Grundsätzlich bin ich nicht heiss darauf, mich zu diesen 2% zählen zu können, doch will ich kontrollieren können, was Google über mich liefert. LinkedIn, Xing aber auch unser Blog sind Ergebnisse, unter denen ich mich gerne suchen lasse, insbesondere mein Geblogge soll ja gehört werden, klar. Doch was tun, wenn sich nun ein rufschadender Link unter die anderen mischt? Egal ob die Rufschädigung dahinter stimmt, frei erfunden ist oder sich eine andere Person mit selbem Name dahinter verbirgt: Dieser Link muss weg! „Es gibt zig Leute mit meinem Namen!“ könnte sich manch einer denken. Macht es das einfacher? Nein! Denn wer möchte schon verwechselt werden mit einer Person, die ihrem/unserem Namen alles andere als gute Reputation verschafft. Also:

Negative Links finden und verdrängen!

Der schnellste und direkteste Weg ist, den Betreiber der entsprechenden Information zu bitten, den Inhalt vom Netz zu nehmen. Doch da dies in den wenigsten Fällen klappt, bleibt nur die Verdrängung des Links auf die 2. Seite (mindestens). Folglich müssen neue Links her oder bestehende aufgewertet werden, denn nur so rutschen andere Links nach unten. Am einfachsten geht dies mit den Social Networks. Gemäss BrandYourself.com schliesst dabei LinkedIn besonders gut ab. Auch Facebook, Google+ und Twitter schaffen es in der Regel hoch in die Top 10 von Google, womit man schon mal drei gute und vor allem repräsentative Links platzieren kann. Wer nun Panik kriegt und insbesondere mit seinem Facebook-Profil nicht in Google gefunden werden will, sollte sich einmal mehr die Privacy Einstellungen der entsprechenden Networks annehmen. Zu meiner Person findet der Google-User (als Beispiel) zwar mein Profil, hat aber nur sehr beschränkt Einsicht in meine Aktivitäten, respektive sieht nur das, was ich auch bewusst als „Public“-Content definiere. Ist der User nicht bei Facebook angemeldet, sieht er gar nur mein Cover- sowie mein Profilbild, that’s it.

Genügt dies nicht, kann man sich mit weiteren Microsites, wie about.me oder eben brandyourself.com gute Chancen ausrechnen, um weitere Positionen zu ergattern. Zweitere Website bietet gar einen Dienst, der aktiv positive Links (welche der Nutzer deklariert) pusht, um somit negative Links weiter zu verdrängen. Ein Service, den ich bis anhin zum Glück nicht nutzen musste ;-). Wer sich Google selbst zu nutzen machen will und über neuauftauchende Links stehts im Bilde sein möchte, kann sich des Google’s Alert Tool bedienen, welches einem benachrichtigt, sobald wieder was auftaucht.

Negative Inhalte gar nicht erst zulassen.

Mal abseits all der anderen Namensfetter im Netz, ist man allgemein schon mal gut bedient, wenn man ab und zu wiedermal all seine Profile im Netz prüft und insbesondere ein Auge auf die Sicherheitseinstellungen wirft. Noch sicherer fährt, wer erst gar nicht (und damit mein ich auch in Kreisen der engeren Freunde), peinliche Inhalte Online stellt. Bleibt authentisch in allem, was ihr im Netz so tut, so wiederspiegeln zumindest eure eigenen Links das, was ihr auch offline vermitteln wollt.

Wie geht ihr mit dem Thema um? Wisst ihr über eure Ergebnisse Bescheid? Wurdet ihr gar schon angesprochen auf eure Resultate? Lasst es uns wissen.

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1 Kommentar

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  1. fschuetz | 7.08.2012 11:15

    Super Artikel mit vielen wertvollen Tipps! Fakt ist, dass man regelmäßig seine Spuren im Netz checken und sich über den eigenen Ruf im Netz im klaren sein sollte. Potentielle Arbeitgeber oder Geschäftspartner machen das auf jeden Fall. Mit Yasni kann man sich schnell einen Überblick verschaffen und sich anschließend mit unserem kostenlosen E-Mail Monitoring bei neuen Informationen zum einen Namen benachrichtigen lassen. Und mit dem kostenlosen Exposé kann man sich anschließend von seiner besten Seite zeigen, seine Homepage verlinken, seine Stärken und Interessen zeigen und für Sichtbarkeit in Suchmaschinen sorgen.

    Ein paar Tipps zum Befüllen des Exposés und zum Thema Selbstmarketing finden sich auch hier bei uns im Blog unter http://blog.yasni.de/business/tipps-zum-befuellen-des-yasni-exposes/.

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