Website, Corporate Blog oder Facebook Page – Wo liegt das Zentrum des Webuniversums?

Yves Moret, 25.07.2012 3 Kommentare

Es ist so weit. Man hatte die genialste Geschäftsidee aller Zeiten, Geschäftsräume sind falls nötig vorhanden, das Produkt ist verkaufsbereit. Was fehlt noch? Ah ja. Die Leute sollten ja noch über mein cooles Produkt Bescheid wissen und gleich sehen, wie sich die Welt verändert, wenn sie es kaufen. Ich muss also Werbung machen. Wenn möglich auf dem Internet. Das ist trendig und ich kann vieles selber machen. Wo fange ich da am besten an?

Gar keine leichte Frage, die man sich in dieser Situation stellt. Von verschiedensten Seiten hört man verschiedene Lösungen. Die einen empfehlen eine Facebook Seite, andere schwören auf einen Blog und wieder andere sehen das Heil in einem eigenen Webshop.

Wo liegt also nun das Optimum? Eine kurze Frage zu etwas ziemlich komplexem. Natürlich kommt es auf die Art des Geschäftes und der Zielgruppe drauf an. Vieles das super für eine Zielgruppe von Teenagern ist, wird für B2B nicht zum geschäftlichen Erfolg führen. Darum mal ein paar Gedanken von mir darüber.

Grundsätzlich ist es so, dass man ohne eigene Website seine Werbeplattformen im Web nur Outsourcen kann. Das heisst, man kann sich ein paar Business Seiten und Profile in den Social Networks  zusammenzimmern und anfangen seine Werbebotschaften zu streuen. Der Nachteil ist, man hat sich ständig an fremde Regeln zu halten und ist von den Möglichkeiten her enorm eingeschränkt, da die Betreiber der Social Communities einem sagen was geht und was nicht. Dazu kommt, dass man mehr oder weniger seine Rechte am Content abgibt.

Besser also, man betreibt eine eigene Website oder einen eigenen Blog.  Man behält die Rechte an seinen Inhalten sicher bei sich, bestimmt die Standards selber und kann seine Kreativität bedingungslos ausleben.
Natürlich lassen sich die sozialen Medien noch immer für seine Zwecke nutzen. Ja sogar noch viel besser nutzen. Man referenziert einfach von überall her auf seine eigene Site oder seinen eigenen Blog. Dies erhöht auch in hohem Mass die Sichtbarkeit im Web.
Ein weiterer Vorteil ist der Umstand, dass man ja nie weiss, wie lange ein Social Network im Trend ist. myspace.com war auch mal sehr trendy. Heute interessieren sich nur noch wenige dafür.  Man erspart sich also vielleicht irgendwann mal auch den Ärger, wenn man seinen ganzen Internetauftritt auf einer Plattform aufgebaut hat und diese ins nirgendwo abstürzt.

Also mein Tipp. Macht eure Website oder euren Blog zur Sonne im Webuniversum und lasst die Social Networks als Planeten darum kreisen.
Was verfolgt ihr für eine Strategie? Setzt ihr in dieser Frage voll und ganz auf die Sozialen Medien oder andere Webdienste? Wäre spannend, ein paar andere Ansichten kennen zu lernen. Kommentare wie immer auf allen Kanälen. Ihr kennt es!

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3 Kommentare

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  1. Markus | 8.08.2012 15:34

    Genau. Habe mir dieselben Überlegungen gemacht und bin zum gleichen Schluss gekommen.

  2. Dominik Allemann | 30.07.2012 09:31

    hallo yves moret. das sehen wir genau so. die eigenen webpräsenz (sei es ein blog, online-magazin, website) ist das herz der aktivitäten. alle social media kanäle sind brücken, verstärker, multiplikatoren für mehr reichweite, für mehr lesernähe und für mehr dialog.

    hier übrigens auch noch beschrieben im blog:
    http://bernetblog.ch/2012/05/16/content-strategie-fokus-auf-eigene-website/

  3. gianfett | 25.07.2012 15:35

    Das ist genau meine Sicht der Dinge 🙂

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