Google Chrome – Hat er eine Zukunft und was bringt sie?

Yves Moret, 18.12.2008 3 Kommentare

Nach nicht mal vier Monaten seit dem Beta-Launch (wir berichteten darüber) ist der Webbrowser seit dem 11. Dezember aus dem Betastadium entwachsen. Grund genug für uns, einmal eine kurze Bilanz zu ziehen.

Während der Beta-Testphase haben sich rund zehn Mio. User den Browser heruntergeladen. Gemäss Google konnte sich dank der Rückmeldungen der User und den Störungsprotokollen konnte der Browser massiv verbessert werden. Am meisten zu schaffen machte den Entwicklern  die Rückmeldungen betreffend der Nutzung von Video- oder Audio-Inhalten. Ein weiterer Kritikpunkt betraf die Kontrolle über die Datenschutzeinstellungen. Beide Probleme wurden in der Final-Version massiv verbessert. Chrome wurde so zu einem sehr schnellen Browser an dem die Datenschutzeinstellungen zentral und übersichtlich vorgenommen werden können.

Über die Verbreitung von Chrome existieren viele Zahlen und Statistiken. Sicher ist aber, dass der Marktanteil bei diesem Browser noch immer unter 1 Prozent ist.

Wie könnte der Marktanteil noch gesteigert werden? Meiner Meinung nach muss ein Webbrowser unbedingt mit Add-Ons erweiterbar sein. Nur so kann man sich einen Browser auf die persönlichen Bedürfnisse zuschneiden. Hier wird sich in Chrome noch einiges tun. Die Entwickler bei Google haben bereits die Arbeit an einem Erweiterungssystem aufgenommen.

Ein weiterer Schub würde es bringen, wenn Chrome zusammen mit neuer Hard- oder Software ausgeliefert würde. Bei der Dominanz von Windows allerdings kein leichtes Unterfangen. Am meisten Chancen sehe ich hier bei der Auslieferung mit dem Android-Betriebssystem.

Ein heftiger Kritikpunkt beim Launch war die Tatsache, dass Chrome sehr viele persönliche Daten an Google weiter leitet. Hier ist aber auch für Abhilfe gesorgt. Bei SRWare kann der Iron Browser kostenlos heruntergeladen werden. Dieser setzt auf den Google Chrome auf, wurde aber von sämtlichen Diensten befreit, die persönliche Daten an Google senden.

Was denkt ihr? Kann sich Chrome einen nennenswerten Anteil am Browsermarkt sichern? Was findet ihr negativ an Chrome? Gibt es auch positives?

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3 Kommentare

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  1. Sam Steiner | 11.02.2009 10:58

    Google Chrome läuft auf meinem PC extrem viel schneller (vor allem bemerkbar beim Startup) als Flock (das auf Mozilla basiert). Trotzdem verwende ich zurzeit noch Flock. Mit Firefox bin ich in letzter Zeit leider nicht mehr so zufrieden wegen der Speicherverschwendung.

    Und vom IE wollen wir hier gar nicht reden. Den brauche ich nur, wenn ich muss.

    Auch jetzt, zwei Monate nach dem Eintrag, ist der Marktanteil von Chrome nicht markant gestiegen. Scheinbar sind die meisten mit den „grossen“ Browsers zufrieden.

  2. Ricardo | 22.12.2008 13:39

    Naja Pedro, wenn man viel mit Google Services arbeitet ist Google Chrome (oder noch besser der vom ganzen Tracking bereinigte Google Iron Fork) perfekt. Ansonsten stimme ich dir schon zu, komplett überflüssig.

  3. Pedro | 18.12.2008 19:55

    Google Chrome ist meiner Meinung nach überflüssig. Was brauchen wir noch mehr Browser. Es gibt schon viel zu viele mit viel zu vielen Versionen und viel zu vielen Bugs. Also, aus meiner Sichts gibt’s dazu nichts positives zu sagen.

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