Virale Verbreitung von Online-Videos – Nike mit Kobe Bryant

Die Online-Werbung verliert im Web immer mehr seine Wirkung. Attention anstatt Interruption Marketing ist angesagt. Und das geht nur mit guten Ideen und oft auch für wenig Geld. Hier am Beispiel eines Nike-Videos.

Das Hauptziel jeder Online-Kampagne ist Geld zu verdienen, klar. Aber das geht nur wenn man die Aufmerksamkeit der User gewinnen kann. Dass dies mit Banner-Werbung immer schwieriger wir ist auch klar. Das sogenannte Interruption Marketing hat es vor allem in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten schwer. Innovationen, gute Ideen sind gefragt und das für ein möglichst kleines Budget. Grundsätzlich die Herausforderung für jeden Online-Marketer schlecht hin. Doch wie läuft sowas ab?
Ein für mich eindrückliches Beispiel hat Nike mit „Kobe jumps over a speeding car (Aston Martin)“ gezeigt.

Für ein relativ bescheidenes Budget (minimale Produktionskosten), klar musste Kobe Bryant für die Zeit bezahlt werden, hat sich das Video auf Youtube in kürzester Zeit auf über 5 Millionen Views verbreitet. Aber das ist noch lange nicht alles. Diverse Amateure haben die Idee aufgenommen und Videos produziert, die sich dann im ähnlichen Stil verbreiteten. So z.B. „Kobe exposed“ mit über 1 Million Views oder „Kobe Wannabe Fails At Speeding Car Jump“ mit knapp 700‘000 Views etc etc etc. Die Liste der Nachahmer-Videos auf Youtube ist endlos und deren Views ebenso. Klar dass Nike immer als Brand der coolen Story mit reitet und so eben die gewünschte Attention erlangt.

Hat Nike mit dem Video den gewünschten Werbeeffekt erzielt, was denkt ihr?

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3 Kommentare

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  1. John | 15.12.2008 11:31

    Ohne die Ziele von Nike zu kennen es das Video bestimmt ein Erfolg für Nike. Rund 5 Millionen Views ist doch eine Menge und im Vergleich zu einem TV-Spot sind die Kosten sehr sehr gering.

  2. Martin Hunkeler | 15.12.2008 09:45

    Ausser Frage steht, dass dieser Clip bei youtube sicher besser und billiger verbreitet wird als am TV. Auch lässt sich so nachvollziehen, wieviele Views auch wirklich stattfinden. Der Clip wird kaum aufgerufen und dann nicht angesehen. Bei TV Werbung kann nie gesagt werden, ob ein Clip angeschaut wird oder gleich alle Zuschauer in die Küche oder aufs Klo rennen.

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