YouTube als Goldesel – Entwickelt sich das Videoportal zur lukrativen Einnahmequelle?

Das Video-Portal YouTube ist zurzeit der unangefochtene Marktführer im Bereich Online-Videos. Trotz der enormen Reichweite und intensiver Bemühungen hat der Suchmaschinen-Gigant Google es jedoch bis heute noch nicht geschafft, YouTube auch nur annähernd profitabel zu machen. Dies soll sich nun ändern.

Youtube ermöglicht den Teilnehmern am YouTube-Partner-Programm (YPP), publikumsstarke User-Beiträge künftig mit Werbung zu versehen. Die Werbeinkünfte werden unter den Mitgliedern geteilt. Das YPP soll aber nicht nur der Plattform, sondern auch den Produzenten zu höheren Werbeeinnahmen verhelfen. Hierfür bietet YouTube den Usern zudem die Schaltung von Eigenwerbung auf ihren Videos an, ganz nach dem Vorbild von Google AdWords.

Die Voraussetzungen
Wer YouTube-Partner werden möchte, muss sich offiziell für das Programm bewerben. Um die YPP-Voraussetzungen zu erfüllen, müssen die User die Rechteinhaber der Originalvideos und zudem in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Irland den USA, Kanada, Japan, Australien oder Brasilien ansässig und sein. Ausserdem schreibt YouTube eine Mindestlänge der Filme von 30 Sekunden vor und legt Wert auf eine regelmässige Veröffentlichung von Videos.

Das Hobby zum Beruf machen?
Noch hält sich YouTube mit Angaben über die möglichen Einkommen der User durch das YPP zurück. Allerdings soll YouTube-Partner Michael Buckley mit äusserst geringem Aufwand innerhalb eines Jahres etwa einen sechsstelligen Betrag durch Werbeeinblendungen erzielt haben. Seine Videos würden durchschnittlich rund 200‘000 Mal mit insgesamt über 100 Millionen Views aufgerufen. Angesichts der steigenden Profite habe er seinen bisherigen Job im September gekündigt und das Hobby YouTube-Videos zum Hauptberuf gemacht.

YouTube als Goldesel – Was haltet Ihr von der neuen Einnahmequelle? Wird YouTube nun zur neuen, lukrativen Werbeplattform, die Filmproduzenten satte Einnahmen beschert?

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4 Kommentare

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  1. Philipp | 19.06.2009 19:30

    Dieses System hat bei den rasch wachsenden billig Stockphoto-Anbietern wie shutterstock, iStockphoto etc. für beide Seiten prima geklappt. Profis und Amateure liefern ihre Bilder ab und erhalten für jeden Download einen kleinen Betrag gutgeschrieben. Wer den Geschmack des (Massen)publikums trifft, kann davon ganz gut leben oder zumindest sein Hobby finanzieren.

  2. Martin Hunkeler | 15.12.2008 09:03

    Ein Goldesel wird es kaum lange sein. Spätestens wenn die grosse Masse den Braten gerochen hat, wird es mit dem Goldrush vorbei sein.
    Es ist naheliegend, dass auch youtube früher oder später mal was verdienen muss. Wäre auch bei Facebook, Twitter etc. mal angezeigt.

  3. Mäde | 13.12.2008 10:50

    Für Private kann das schon eine Einnhame Wuelle sein, doch für Profis wird das zu wenig abwerfen.

    Interessantr ist, dass Google nun versucht aus YouTube Profit zu schlagen.

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