Lauberhornrennen – Was bringt Social Media grossen Sportevents?

Lauberhornrennen in Wengen - Didier CucheAls Schweizer, Skisport-Fan und Social Media Manager freue ich mich riesieg auf dieses Higlight. Und natürlich habe ich nach „Lauberhornrennen“ auf diversen Social Media Plattformen gesucht. Und ich wurde fündig: Die Channels existieren, haben aber noch Potential, v.a. im Bereich Content und Community Management.

Die Channels sind zwar auf der Webseite vom Lauberhornrennen verlinkt, haben haber praktisch noch keinen Inhalt und nur wenig Followers. Auf Facebook sind es deren lediglich 99, auf Twitter ist noch gar nix los. Lediglich in ihrem Youtube-Channel befinden sich einige Videos.

Da all diese Communities an prominenter Stelle auf der offiziellen Website verlinkt wurden, gehe ich davon aus dass hier in Kürze „die Post abgehen“ wird. Ich freue mich auf Hintergrundinfos, Interviews,.. kurzt gesagt, auf Content. Und darauf, dass dann auf diesen Plattformen eine angeregte Diskussion entsteht und u.a. auch Fragen der Fans direkt beantwortet werden. Toll wären neben aktuellen Infos auch kleine Extras, wie z.Bsp. ein Kalender-Tab auf der Facebook Page, worin sämtliche Austragungszeiten der Wettkämpfe ersichtlich sind – Dinge, die einen konkreten Nutzen stiften. Und ganz wichtig ist auch das Involvement der Protagonisten. Ich hoffe diese werden in die Diskussion mit eingebunden.

Lauberhorn Rennen und Social Media

Was nützt der Social Media Auftritt den Veranstaltern?

1. Social Media macht attraktiv

Neben der Gewinnung von neuen Fans steigert der Schritt zum Social Web den Bekanntheitsgrad und kurbelt so den Umsatz an: Mehr Besucher kommen an die Rennen. Davon profitiert nicht nur der Veranstalter, sondern auch sämtliche Sponsoren und das Lokale Gewerbe (mehr Hotelübernachtungen etc.).

2. Entscheidungen gemeinsam treffen

Die Interaktivität gestattet es Außenstehende ihr Fachwissen einzubringen. Die Communities bieten einen ausgezeichneten Zugang für Partner und Skifans zum Event „Lauberhornrennen“. Das Publikum rsp. die Community Mitglieder können so direkt in die Entscheidungsfindung eingebunden werden (Crowdsourcing).

3. Werbung und PR

Die Communities können für Werbung und PR genutzt werden.

4. Fanbindung

Die Fans werden so an diesen jährlichen Event gebunden und erhalten auch in Zukunft Informationen über Skirennen in Wengen.

5. Mitarbeitersuche

Ich kann mir vorstellen dass ein solch grosser Event nur mit vielen motivierten Helfern durchführbar ist. Und gerade weil dieses Rennen ja lediglich 1mal im Jahr stattfindet, ist es sicher schwierig genug Helfer zu finden. Die Social Media Plattformen könnten genau in diesem Punkt helfen.

Fazit: Ich bin gespannt auf die Rennen am Lauberhorn. Und auf deren Resonanz in Social Media. Hier scheint sich was anzubahnen. Und das Schönste an solchen Communities ist deren Nachhaltigkeit. Social Media Communites – sind sie einmal aufgebaut – können mit einem Minimum an Community Management am Leben erhalten werden und stiften so über Jahre hinweg Nutzen.

Würden sie Social Media Communites von grossen Sportveranstaltungen beitreten?

Weiterempfehlen

image description

Kommentieren

4 Kommentare

image description
  1. martin hochuli | 11.01.2013 22:36

    Spannender Artikel, leider wird der Lokalkolorit etwas unterschätzt. Die Mehrheit der Leute die an diesen Event gehen, machen das seit Jahren..das ist ein fester Bestandteil der Jahres Event und man geht da bereits in kleinen oder grösseren Gruppen hin. Da es fast keine freien Tickets gibt und der Platz beschränkt ist will man unter sich bleiben..SM ist in diesem Fall schlecht für den eigene Platz. Zudem ist das Catering und die Business-Contact-Pflege fast noch wichtiger…und in der Teppich-Etage wird nach Cuppli und Lachs und nicht nach SM verlangt…. Ich sehe solche lokalen Events nicht prädestiniert für Inbound-Marketing Aktivitäten, ausser man setzt das Instrument gezielt als Blog ein. Oder, was in diesem Fall eben bei Wengen nicht zutrifft, man nutzt es zur Aktivierung neuer Zielgruppen bei sinkenden Zuschauer zahlen.

  2. Robert Weller | 9.01.2012 22:53

    Netter Artikel! Ob ich dem „Minimum an Community Management“ zustimmen würde weiß ich noch nicht, aber ich bin gespannt auf deine Erfahrungsberichte! Für mich als Sportmarketer klingt das durchaus interessant!

  3. Christian Maeder | 9.01.2012 14:06

    Vielen Dank! Ja ich werde diese Communites weiterbeobachten aber auch allgemein das Thema Community Management weiterverfolgen!

    Lieber Gruss
    Christian

  4. Eva Ihnenfeldt | 9.01.2012 06:56

    Ganz viel Erfolg – und berichte doch bitte später von der Entwicklung. So hat man Argumente für andere Sportevents – das wäre für mich als Social Media Dozentin richtig hilfreich…

Kommentar schreiben

Please copy the string 1QXEIJ to the field below: