Browserkrieg: Chrome überholt Firefox!

Neues Chrome LogoGemäss der Statistik von StatCounter hat Chrome (27%) den Firefox (25%) im Jahr 2011 überholt. Der Internet Explorer (39%) ist immer noch Nummer Eins. Natürlich ist dies nur eine von vielen Statistiken. Opera – hier ganz unten auf der Skala – soll auf den Mobile Devices der meistgenutzte Broswer sein. Zumindest in Asien. (Quelle: Telecomasia, StatCounter Asia)

 

Für die Untersuchung wertet StatCounter jeden Monat mehr als 15 Milliarden Seitenaufrufe auf über drei Millionen Web-Sites aus.

Chrome Browser im Aufwind

Warum ist der Chrome Browser so im Aufwind?

Die als „Prerendering“ bezeichnete Funktion, die Google mit „Instant Pages“ in Chrome 13 einbaute, beschleunigt die Anzeige von Suchtreffern spürbar. Chrome verfügt zudem schon seit einigen Versionen über einen integrierten PDF-Viewer, auf den der Google-Browser für die Druckvorschau zurückgreift. Auch das Flash-Plug-in ist bei Chrome mittlerweile gleich mit an Bord und muss im Gegensatz zu anderen Browsern nicht nachinstalliert werden. Bei der Geschwindigkeit hält Chrome nach wie vor die Konkurrenz in Schach, selbst Firefox 9 und IE10 haben das Nachsehen. Dazu gibt es für den Chrome Browser mittlerweile zahlreiche Apps.

Dies sind meiner Meinung nach die Gründe für den Erfolg des Google Browsers im Jahr 2011. Und die Erfolgstory wird im Jahr 2012 sicherlich weitergehen. Ich denke dass der Chrome bald mit allen Android Systemen mitgeliefert werden wird. Dann wird Chrome den Firefox klar hinter sich lassen.

Kritikpunkt:

Meiner Meinung nach ist die Messung von StatCounter etwas zu US lastig. Ich denke, hier in Europa liegt Firefox immer noch vor Chrome. Auch bei allen Websiten – und das sind einige – bei welchen ich Zugriff auf Google Analytics habe, ist Firefox klar vor Chrome. Auf Website-Marketing als konkretes Beispiel greifen 50,45% mit Firefox zu, an zweiter Stelle mit 19.47% kommt der IE und erst dann Chrome mit lediglich 16.60%. (Messung Dezember 2011) Zudem ist es m.E. unmöglich, das Internet komplett zu erfassen und eine unabhängige, empirische Messung bezüglich Brosertyp durchzuführen.

Mit welchem Browser seid ihr unterwegs und aus welchen Gründen habt ihr euch dafür entschieden?

Weiterempfehlen

image description

Kommentieren

12 Kommentare

image description
  1. FJ | 5.01.2012 14:04

    @Lemi thx.

    Bei mir sieht es so aus IE 43.33, FF 26.96, SF:14.35, CR:11.47, OP:1.67

  2. Christian Maeder | 5.01.2012 12:41

    Google Analytics eignet sich für Jene, die sich um den Datenhunger von Google nicht kümmern und schlichtweg ihren Nutzen daraus ziehen wollen: Unkompliziert, ausgefeilt, gut. Besser als alle anderen.

  3. Karin Fischer | 5.01.2012 10:35

    Wie erfasst ihr die Anfragen? Komischerweise habe ich für diesselbe Webseite unterschiedlichi Wert: AW Stats vs. Google Analytics

  4. Lemi | 5.01.2012 08:31

    @FlashJunior
    Super Cool Tool. Danke!! 😉
    Folgende Werte bekomme ich von meinen Webseiten:
    FF 49%, IE 21%, CR 16%, SF 11%, OP 2%

  5. FJ | 4.01.2012 20:13

    Die Entwicklung gefällt mir auf jeden Fall. IE wird uns leider jedoch noch lange begleiten :-/

    PS: Hab da mal ein kleines Tool gemacht wo man den Durchschnitt aller Google Analytics Profile auswerten kann http://flashjunior.ch/archiv/analytics/

  6. Sandro B | 4.01.2012 12:43

    Vielen werden es nicht wissen. Mit SRWare Iron wurde gleichzeitg ein anderer Browser auf der selben Basis veröffentlich. Einzige technische Unterschied ist. Bei SRWare Iron wurden die Datenschutz bedenklichen Informationen Entfernt welche Chrome seiner Zeit noch mitsendete.
    SRWare Iron existiert auch heute noch, und wird genau wie Chrome regelmässig aktualisiert und ist somit technisch auf dem selben stand wie Chrome. Im Gegensatz zu Chrome hat Iron aber einen Weltweiten Marktanteil von 0.2%.
    Man kann hier also sehr gut erkennen was PR Arbeit von Google und die Monopoolwerbung auf der Suchseite dem Chrome für Vorteile verschafft.

  7. Rolf Service | 4.01.2012 12:26

    Wegen dem Firebug bin ich mit dem Firefox unterwegs. Die Entwicklertools im IE scheinen ganz ähnlich zu sein, aber der Firebug passt mir bei weitem besser. Chrome schaut da gar nicht schlecht aus mit F12, da könnte ich mal etwas gründlicher reinschauen. Oft sind es nicht objektive Punkte sondern einfach Gewohnheit. Aber wem sag ich das.

  8. Christian Maeder | 4.01.2012 10:29

    @Pierre Boilat: vielen Dank für den Hinweis. Ich habe dies korrigiert und bin nun unter den Autoren zu finden: https://www.inm.ch/blog/about/

    @webstandard Blog: Ja, einstellen kann man das beim StatCounter schon, allerdings ist auch der Standort der aufgerufenen Websites wichtig und sollte gleichmässig verteilt sein. Und diese sind offensichtlich zu US Lastig.

  9. Webstandard-Blog | 4.01.2012 09:56

    Deine Vermutung bezüglich Europa kannst du bei StatCounter ganz einfach einstellen. Und dort liegt Firefox noch vor Chrome. Aber auch hier ist die Tendenz eindeutig auf der Seite des Google Browsers.

  10. Sandro B | 4.01.2012 09:09

    Der Hauptgrund das Chrome in Europa wohl sehr schlecht wächst, im vergleich zu anderen Regionen, hat wohl auch damit zu tun, dass die Europäer sich eher freiwillig schon dafür für Firefox entschieden haben. Auch trauen viele Google auch nicht.
    Und der wichtigste Punkt, wesshalb auch ich die finger von Google lasse ist. Google nützt wie seinerzeit Microsoft ihre Monopoolstellung gnadenlos aus um Ihren Browser zu pushen. Es gibt nun mal keine bessere Werbeplattform im Internet als die google.com Suchseite.
    Auchja, dass der Googlebot sich teils als Google Chrome ausgibt hilft da natürlich auch enorm. 😉
    Wer es nicht glaubt. Man muss nur eine Cacheseitevorschau im Google anschauen auf dem die user agent abgebildet ist. Da steht nämlich nicht Googlebot/2.1 sondern Chrome drinnen.

  11. Pierre Boilat | 4.01.2012 08:57

    Wie alt ist die Statistik, auf die Sie sich hier berufen? Sie vergleichen eine neue Version des IE (10) mit einer seit Monaten überholten Version des Firefox (6)! Von der letzteren ist im Moment Version 9.01 auf dem Markt. Solche Vergleiche müssen natürlich hinken…

    Als Benutzer des Internets der ersten Stunde, über das ich bereits 1996 ein Handbuch veröffentlicht habe, kannte ich noch Mosaic, dann natürlich Netscape, den Vorläufer von Firefox, den ich neben Opera heute beinahe ausschliesslich benutze. Die vielen Vorteile von Firefox liegen auf der Hand und wurden an anderer Stelle ausführlich beschrieben. Chrome liegt wohl momentan nur vor ihm, weil Google mit seinen aggressiven Methoden versucht, auch diesen Markt zu beherrschen.

    Anregung: Überlassen Sie das Recherchieren und Schreiben denen, die es gelernt haben oder die es mindestens können wollen. Zu diesen scheinen Sie auf jeden Fall laut Auskunft der Website http://bit.ly/SK1pN nicht zu gehören.

  12. Lemi | 4.01.2012 08:27

    In unserer Sprachregion D-A-CH führt Firefox weit vor dem Chrome. Interessant aber, dass der IE in der Schweiz immer noch an erster, wenn auch knapp vor Firefox, liegt. Der Chrome ist weit hinten mit rund 15%. Gründe wie Datenschutz etc. könnten hier die Ursache dafür sein 😉

Kommentar schreiben

Please copy the string M2es8J to the field below: