Wo getwittert wird, da wird auch geimpft!

US Wissenschaftler zeigten in einer Studie den Zusammenhang zwischen Tweets und Impfverhalten auf. Einmal mehr kommt eine Studie zum Schluss: Tweets widerspiegeln die reale Welt.

Im Speziellen wollten die Wissenschaftler herausfinden, wie über eine Impfung getwittert wird. Dafür analysierten sie ein halbes Jahr lang die Tweets, in welchen es um die Schweinegrippeimpfung ging. Sie werteten fast eine halbe Million Tweets aus. Und zwar überprüften sie die Tweets auf ihre inhaltliche Tendenz: Pro Impfung, neutral und impfkritisch. So erhielten sie ein Stimmungsbarometer, mit einer zeitlichen und räumlichen Achse, zur Haltung der twitternden Bevölkerung gegenüber der Schweinegrippeimpfung in den USA.

In der Analyse stellten sie dann fest, dass der ermittelte Impfscore relativ gut mit den tatsächlichen Durchimpfungsraten in der jeweiligen Region korrelierte: Also an den Orten wo eher positiv über diese Impfung getwittert wurde, wurde auch öfters geimpft.

Was nützt uns das?

Wie Anfangs erwähnt, zeigt uns diese Studie: Twitter widerspiegelt die reale Welt. Konkret könnte diese Erkenntnis nützlich für Präventionskampagnen sein. Dank einer derartigen Twitteranalyse lassen sich in Echtzeit die Orte finden, wo weniger geimpft wird. Dort kann man dann mittels gezielter Präventionskampagnen korrigierend eingreifen.

Sieht jemand von euch weitere Anwendungsmöglichkeiten der Erkenntnis, dass Twitter die reale Welt widerspiegelt?

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