Virales Marketing

Wedding Entrance Dance auf YoutubeVon der Erfindung der Sozialen Netzwerke profitierte anfangs vor allem eine Marketingform: das virale Marketing. Hierzu einige Facts und Beispiele. Die primären Ziele einer viralen Marketing-Kampagne sind: Image, Kundenakquisition, Kundenzufriedenheit und Bekanntheitsgrad. Also in erster Linie alles ausserökonomische Ziele.

Definition

Ein unterhaltsames, nützliches und überraschendes Kampagnengut dient als Köder, welcher dann von den Empfängern selbstständig weiterverbreitet wird. Ein kurzer Clip, ein lustiges Bild – jeder hat doch schonmal eine virale Nachricht, die Teil einer geplanten Kampagne war, weitergeleitet. Sei es per Mail oder wie eingangs erwähnt, eben in einem sozialen Netzwerk. Gerade die sozialen Netzwerke sind ein ideales Medium für solche Botschaften, da die Weiterverbreitung an Freunde oder Follower sehr einfach ist.

Verbreitung:

Hierbei ist v.a. das Seeding rsp. das Aussäen der Botschaft entscheidend. Sehr selten wird eine Botschaft von alleine viral. Mittlerweile gibt es sehr viele Inhalte, welche ein virales Potential besitzen. Nur werden diese nicht alle viral. Es kommt also auf das zielgruppengerichtete Platzieren des Inhalts an. Meistens werden hier einige Opinion Leaders ausfindig gemacht, und zur Verbreitung der Botschaft animiert. Allerdings besteht nie die Garantie, dass eine Kampagne viral wird. Und wie erfolgreich eine Kampagne wird, kann erst recht nicht gesteuert werden. Was man aber tun kann, ist mit einem gezielten Seeding die Voraussetzung für Viralität schaffen.

Kritikpunkt

Virale Kampagen lassen sich wie erwähnt irgendwann nicht mehr steuern. Sobald eine Botschaft wie ein Lauffeuer verbreitet wird, kann nicht mehr eingegriffen werden. Zudem kommt die eigentliche Botschaft nicht immer an. Und, obwohl es mittlerweile im Onlinebereich gute Tools gibt, ist es schwierig, eine Erfolgskontrolle durchzuführen.

Beispiel:

Eine der erfolgreichsten Kampagnen mit viralem Marketing im Jahr 2009 war das YouTube-Video „JK Wedding Entrance Dance„. Auf Youtube verzeichnet der Clip mittlerweile über 70 Millionen Views. Eigentlich sollte für den Titel „Forever“ von Chris Brown geworben werden. Nur wenige User erkannten den Werbezweck dahinter, der Song wurde aber dennoch einigermassen bekannt.

Versteht ihr jeweils die Botschaft hinter den viralen Kampagnen?

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