Social Media: 20 Minuten und andere Zeitungen schaffen neue Stellen

Zeitung und Social MediaDie deutschen Zeitungsverlage wollen ihre Präsenz im Bereich Social Media vertiefen. Gemäss einer Studie, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Anfangs November vorgestellt hat, sind sich deutsche Chefredaktoren und Journalisten einig: Das Potential von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google Plus ist noch längst nicht ausgeschöpft. Wie man den Aussagen der erwähnten Medienschaffenden entnehmen kann, wird künftig noch mehr in den Bereich Social Media investiert.

Einerseits frage ich mich, wie sich die Medienlandschaft Schweiz weiter entwickeln wird. Werden die grossen Schweizer Medienhäuser ebenfalls weitere Stellen im Bereich Social Media schaffen? Andererseits nimmt mich Wunder, wie der weitere Vorstoss in Richtung Social Media in Zukunft umgesetzt werden könnte.

Gerüchten zufolge wird 20 Minuten auf Januar 2012 im Bereich Social Media weitere Stellen schaffen. Und tatsächlich, 20 Minuten konnte mir das so bestätigen. Allerdings mit der Anmerkung, dass sie unter „Community“ nicht nur Social Media verstehen. Hans-Jürgen Voigt von 20 Minuten: „Der Ausbau geht vor allem in die Interaktion mit der Community, eine grosse Rolle spielt dabei die Bespielung der Social Media Kanäle“. Spannend, wenn man bedenkt, dass Tamedia sowie Ringier bereits sehr aktiv Social Media betreiben (Bsp: 20 Minuten auf Twitter, Blick am Abend auf Facebook). In beiden Redaktionen ist Social Media bereits tief  im Arbeitsalltag verankert.

Wie wird eine verstärkte Präsenz der Tageszeitungen in den sozialen Netzwerken wohl aussehen? Wie bei Social Media üblich, wird das primäre  Ziel das Aufbauen einer lebendigen Community aktiver NutzerInnen sein. Weiteres Potential sehe ich im Generieren von Plattform-spezifischen Inhalten. Es wird wohl vermehrt Inhalt explizit für die jeweiligen Communities produziert werden. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass bald eine der grossen Schweizer Zeitungen dem Vorbild der Washington Post folgen und mittels einer App Inhalte direkt in Facebook konsumierbar machen könnte.

Was denkst du? Kannst du dir neben dem etablierten 20 Minuten Print und 20 Minuten Online ein 20 Minuten Facebook vorstellen?

 

 

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