Facebook Follow-Button | Kampfansage an Twitter und Google+

Bis jetzt konnte man eigentlich nie genau selbst wählen, was man in seinen Newsfeed in den „Hauptmeldungen“ sehen möchte. Facebook hat das mit seinen NewsFeed-Algorithmus bis dato selbst geregelt. Nun, vielleicht möchte man aber nicht unbedingt die ganzen Aktivitäten seines Bruders, wenn er gerade wieder einmal auf Farmville etwas erreicht hat, sehen. Des Weiteren ist man vielleicht interessiert an Beiträgen von Personen (Politiker etc.), mit denen man nicht direkt Kontakt hat, vielleicht nicht mal befreundet ist.

Mit dem Abonnieren-Button führt Facebook jetzt diese Möglichkeit ein. Über dem Profil, neben „Nachricht senden“ wird sich der „Abonnieren“-Button befinden. Mit dem Abonnieren-Button hat man also folgende Vorteile:

  • Wählen, welche News ich von welchen Personen in dem Newsfeed sehen möchte
  • News erhalten von Personen, obwohl man nicht berfreundet ist
  • Anderen Menschen die Möglichkeite geben, News von sich zu abonnieren.

Achtung: Es ist nicht so, dass man auf den Abonnieren-Button klickt und man bekommt dann ganz einfach alle Pinnwand-Einträge dieser Person. Nein, diese Person muss natürlich „öffentliche“ Pinnwand-Einträge machen, erst dann bekommt der „Nicht-Freund-Abonnent“ die entsprechende News.

Des weiteren befinden sich die Abo-Beiträge (so wie ich dies nun erkenne kann) nicht im Newsfeed, sondern im Privatprofil (siehe Bild)

Facebook Abonnieren-Button

Nun, interessant ist dies für Künster, Politiker, usw. die somit ihre News „ohne sich zu befreunden“ quasi als RSS anbieten können. Hier gehts zur Anmeldung auf der Subscription Page

Des Weiteren ist dies sicherlich eine Kampfansage an Twitter und Google+, welche das „Followen“ von Inhalten auf diese Art bereits von Anfang an etabliert haben. Es wird auf jedenfall spannend um Google+, Twitter und Facebook …und sie gleichen sich mehr und mehr an…

Wie findet ihr die neue Abonnierfunktion? Wer wird nach eurer Meinung nach den Kampf gewinnen oder werden alle drei Plattformen bestehen bleiben?

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3 Kommentare

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  1. Michel Bognar | 19.09.2011 11:57

    @Lars da hast du recht, die Beitragslänge auf Google+ kann ein Vorteil sein, wenn man direkt alles in Google+ postet. Ich selbst fand es aber noch gut, wenn ich kleine Häppchen habe, so quasi als Abstract, und wenn es mich interessiert, dann werde ich auf den Blog geleitet. Also, so hat die Begrenzung sicherlich nicht nur Nachteile… 🙂 … Das mit dem „Krampf“ könntest du natürlich auch umkehren, Facebook hat über Jahre die Social Media Welt bestimmt und Google kommt jetzt langsam in Fahrt… … mal abwarten was Google daraus macht 😉

    @Kenny das stimmt, in Google+ sehe ich bis jetzt auch eher ein Business Network, als ein Privat-Network … Spiele findest du aber bereits auch schon auf Google+ 🙂 … Somit wäre Google+ eher der Konkurrent zu Twitter, oder?

  2. Kenny | 16.09.2011 15:03

    facebook und google sind auch auf ganz andere zielgruppen ausgerichtet, bei google plus wird man keine spiele oder sonstigen „fun“ finden wie bei facebook, google plus will die leute vernetzen und kontakt herstellen

  3. Lars | 16.09.2011 10:33

    FB versucht nun auf Krampf, schrittweise G+ Funktionen zu integrieren. Was nicht aufgehen wird, da beiden Systemen ein anderes Konzept zugrunde liegt. Die große Stärke von G+ ist die fehlende Zeichenbegrenzung. Da „folgt“ man gerne, man kann viele interessante Beiträge entdecken. Bei FB nervt die Zeichenbegrenzung der Statuszeile, soll ich Minibeiträge von jemandem lesenswert finden? Klar könnte man sagen, bei Twitter funktioniert das auch, aber Twitter ist ein unpersönlicher Dienst zum Austausch von Informationen, gemäß dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“. So kommuniziere ich aber nicht in einem Social Network mit Freunden. Das einzige, was FB durch die Follower-Integration schaffen könnte, wäre die Leute vom G+ Konzept zu überzeugen – und dann heißt es „Adé“.

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