Hat die Welt auf Google+ gewartet? Teil 1/10.

Natürlich habe auch ich mich auf Google+ angemeldet und poste da gelegentlich mal ‚was. Auch stehen mir gut 100 Freunde zur Seite, welche ich in Circles eingeteilt habe, wie sich das gehört. Hier übrigens mein Account.
Nun pflege ich also meinen Facebook Account, zwitschere auf Twitter und seit ein paar Monaten auch noch auf Google+. Das braucht alles Zeit, trotzdem will ich natürlich wissen was Google+ bringt, alleine schon aus geschäftlichen Gründen.

Trotzdem frage ich mich, ob sich Google+ gegen Facebook und Twitter durchsetzen wird. Eine erste Analyse wie immer im Video.

Wer hat auf Google+ gewartet? Wer wird seinen Facebook Account ablösen? Christina Leu hat in seinem Post jedenfalls von Google+ geschwärmt!

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3 Kommentare

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  1. Philipp Sauber | 30.08.2011 15:36

    @yves, danke für dein feedback, muss es mal in einer ruhigen minute lesen.

    @bernadette mir scheint, dass google+ mehr fans hat, aber eben vor allem in der twitter community. bin gespannt ob das wirklich hinhaut.

  2. Bernadette Bisculm | 30.08.2011 09:14

    An eine Ko-Existenz von Facebook und Google+ glaube auch ich. Aufgrund dessen, dass G+ eine flüssigere Kommunikation erlaubt als Facebook und m.E. benutzerfreundlicher ist, bin ich von Google+ begeistert. Da die Freunde, das enge soziale Netzwerk, das auf Facebook bereits geknüpft ist, nicht so ohne Weiteres auf G+ wechseln wird, bleibt G+, wenn alles rund läuft für Google, der zweite Platz vorbehalten, möglicherweise die No. 1 im B2B.

    Ich wünschte mir, G+ würde das Rennen gewinnen. Zur Zeit scheint dies eher eine theoretische wie eine realistische Möglichkeit zu sein. Eine Positionierung für Facebook als soziales Netzwerk für Freunde und Google Plus für Business bahnt sich an, siehe: http://bisculm.com/wer-gewinnt-das-rennen-google-plus-facebook-oder-twitter–3969/.

  3. Yves Moret | 30.08.2011 08:09

    Zum Teil muss ich dir Recht geben. Sicherlich wird Google+ Facebook nicht „schlagen“. Ich denke mehr, dass es zu einem Nebeneinander kommen wird. Zwar werden viele nicht zwei Netzwerke pflegen. Der Mensch hat per se eine Neigung, dort zu bleiben, wo es ihm einigermassen wohl ist, bevor er sich ins Ungewisse stürzt.
    Einem Faktor, der meist bei dieser Einschätzung vernachlässigt wird ist folgender. Wenn ich bei Facebook eingeloggt bin, dann nutze ich einfach dieses Network. Wenn ich aber ausserhalb was liken will, muss ich mich zuerst bei Facebook anmelden, ausser ich war vorhin schon drin.
    Das ist bei Google gleich, allerdings wenn ich ein fleissiger Nutzer von Google Diensten bin, dann bin ich das eh schon. Das zentrale Internetding ist noch immer Mail.
    Wenn ich also meine Mails bei GMail habe, bin ich dort praktisch immer angemeldet und kann somit auch in den Suchergebnissen sehen, was meine Freunde mögen, kann ohne Anmeldung schnell in G+ reinschauen und auf jeder Webseite schnell auf den +1 drücken, wenn mir was gefällt.
    Dies macht für mich das soziale Webleben viel flüssiger, als mit Facebook. Was mir noch fehlt, ist einzig die bessere Verknüpfung von G+ mit anderen Webdiensten, nicht nur von Google. Dies wird aber mit grösster Wahrscheinlichkeit noch kommen. Spätestens dann, wird eine weitere Verschiebung von Usern aus anderen Networks zu Google+ erfolgen.

    Viel grösser wird die Gefahr für Twitter sein, wobei man dies auch relativieren muss. Für einen User ohne Smartphone, dem es nur als Ersatz für Textnachrichten dient, ist Twitter immer noch die bessere Alternative und es herrscht nicht auf der ganzen Welt so eine Smartphone Dichte wie in der Schweiz.

    Ich denke also, dass vor allem Twitter Abstriche machen wird. Facebook wird zwar an Nutzerzahlen einbüssen, aber kaum so dramatisch, dass sie dabei eingehen werden. Ich schätze aber, dass die verbleibenden User wohl eher die Gelegenheitsuser sein werden, die mehr konsumieren, statt produzieren. Wenn dann natürlich nur noch auf G+ produziert wird, werden sicherlich auch jene mal reinschauen. 😉

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