Firmen sollten die Nutzung von Social Networks unterstützen

Laut einer Studie von Think-Tanks Demos sollten Firmen ihre Mitarbeiter bei der Nutzung von Social Networks (Facebook, Xing, MySpace, LinkedIn, …) unterstützen und die Verwendung am Arbeitsplatz nicht verbieten.

Die Studie besagt, dass Social Networking die Kommunikation innerhalb des Unternehmens fördert und Wissen besser austauschbar macht. Auch kann der Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern aufrecht gehalten werden, wodurch die User einfach an Informationen und Know-How gelangen. Der Kontakt zu potentiellen Kunden ist ein weiterer wesentlicher Faktor von Social Networking, was vor allem dem Verkauf zu Gute kommt.

Die Nutzung von Social Networks in Unternehmen mag auf den ersten Blick nicht logisch sein, da den Mitarbeitern mehr Freiheit und Flexibilität während der Arbeit eingeräumt wird, allerdings fördert der Soziale Austausch die Stabilität im Unternehmen, so die Forscher. Jedoch müssen klare Regeln und Grenzen festgehalten werden, um Missbrauch vorzubeugen. Ein rein privater Gebrauch von Social Networks schadet dem Unternehmen nur.

Sollen die Firmen Social Networks mehr unterstützen oder liegt die Studie von Think-Tanks Demos völlig neben der Realität?

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2 Kommentare

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  1. Ladina | 4.11.2008 06:24

    Auch ich bin davon überzeugt, dass Soziale Netzwerke den Mitarbeitern und den Unternehmen einen klaren Mehrwert bringen und denke viele Praxisbeispiele belegen dies. Ausserdem bin ich davon überzeugt, dass ein Unternehmen (erst) über die Profile seiner Mitarbeiter an Bekanntheit gewinnt (vor allem in den Business Networks wie XING oder LinkedIn). Was das Verbieten der Nutzung angeht, schliesse ich mich der Meinung von Martin an. Die Kreativität der Mitarbeiter ist nicht zu unterschätzen und wenn der Trend richtung Sozialer Interatkion und Wissensaustausch geht, finden die Mitarbeiter trotz Sperrung oder Verbote Möglichkeiten da mitzumischen.

  2. Martin Hunkeler | 31.10.2008 16:20

    Wenn eine Unternehmung die Social Networks verbietet und probiert zu unterbinden, handelt sie sich vermutlich mehr Nachteile ein, als Vorteile. Zum einen werden Mitarbeiter Resourcen verschwenden um doch noch einen Weg ins Facebook zu finden (Handy, privater Notebook), zum anderen wird einiges verloren gehen, indem die Mitarbeiter halt im Haus ihre sozialen Kontakte pflegen. Ausserdem profitiert der Arbeitgeber doch auch, wenn sich die Mitarbeiter über ihr Know How austauschen und so natürlich auch zu firmenexternem Know-How kommen. Wenn sich ein Mitarbeiter im Geschäft in den Sozial Networks bewegen kann, wird er sich bis zu einem gewissen Grad als „Botschafter“ für seine Firma fühlen und trägt so auch ein positives Firmenimage weiter.

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