Blog image description

Springpad als Alternative zu Evernote?

Yves Moret, 16.12.2010 8 Kommentare

Zunehmend arbeitet man in der heutigen Zeit immer mobiler. Man ist unterwegs und arbeitet nich immer auf dem gleichen Computer. Daher steigt auch der Zulauf zu Cloud-Diensten, mit denen man seine Digitalen Informationen, seien dies Notizen, Bilder oder Sprachnotizen, im Internet speichert und die von überall her synchronisiert werden können.

Einer der bekanntesten dieser Dienste ist wohl Evernote. Mein Co-Autor Dirk hatte hier auch mal was darüber geschrieben. Ich habe Evernote selber auch genutzt, es war mir aber alles viel zu haklig und irgendwie fühlte es sich immer ein wenig zäh an. Da der Dienst in der Kostenlosen Version auch ein Limit bezüglich übertragenen Daten hat, habe ich mich schon länger nach einem Ersatz umgesehen.

Diese Woche nun, habe ich in Springpad wohl das ideale Tool für mich gefunden. Nach der Anmeldung beim Dienst lassen sich auf einem Dashboard unbegrenzt viele Notizbücher erstellen. In diese Notepads lassen sich vielfältige Notizen erstellen. Es werden auch etliche Vorlagen zu Verfügung gestellt, wie z. B. Einkaufslisten, Tasklisten, kleinere Projektplanungen etc.

Für mich einer der grössten Vorteile von Springpad sind die Schnittstellen von aussen her. Man kann sein Springpad vom Smartphone aus befüttern, per E-Mail oder aber per Browser Plug-in. Dies natürlich zusätzlich zur bequemen Bedienung im Browser.
Der andere Vorteil, den ich sehr schätze ist die Möglichkeit, den Notizen einen Alarm mitzugeben. D. h. man kann sich so auch seine Tasklisten aufbauen.

Ich für meinen Teil habe bei mir Evernote überall runtergekippt. Ich glaube mich hat schon lange kein Tool mehr so schnell überzeugt.
Was verwendet ihr für eure digitalen Notizen? Seid ihr zufrieden mit Evernote? Wie immer interessiert uns Deine Meinung.

Weiterempfehlen

image description

Kommentieren

8 Kommentare

image description
  1. Marc | 5.08.2011 01:07

    Evernote war der Pionier. Leider hat sich das ganze in ein – wie der Autor völlig zurecht schreibt – hakeliges, benutzerunfreundliches Tool entwickelt und viele Dinge verursachen den “so’n Mist” Effekt. Sehr schön, dass es so gute Spätzünder wie diesen hier gibt, die Evernote zeigen, dass “Erster” eben nicht auch immer gleich “Bester” ist… Tschüß Evernote…

  2. Karl | 5.02.2011 23:03

    Hat memonic denn einen Fat Client?

  3. manfred schindler | 3.02.2011 16:38

    wie ich grad draufkomme verwende ich evernote am mac/im web/iphone seit fast 2 jahren…..
    http://schindlers.at/2009/04/28/notieren-ordnen-wiederfinden/

    ich hab mir vor einigen monaten springpad angesehen und verwende es nun als ergänzend zu evernote. an sich mag ich auch nicht infos auf 2 tools verstreut haben, aber erstens hab ich schon eine menge evernote notizbücher und zweitens ist das ding in vielen dingen intuitiver (oder nur gewohnter?). so beim reinen clipping aus dem web (mit der möglichkeit text und bilder gleich mitauzuwählen und in die notiz zu speichern)

    springpad verwende ich
    a) für bookmarks (ersetzt v.a. durch die importfunktion del.icuo.us)
    b) für bücher (verborgt, ausgebort, will ich mir kaufen…) da ist die barcodelesefunktion wunderbar. wünschen würde ich mir auswahlfelder (verborgt/ausgeborgt etc)
    c) veranstaltung, ausstellungen etc
    d) als task liste

    das verknüpfen mit webressourcen ist meiner meinung nach die stärke von springpad (barcode, look up produkte, bücher, bitte auch aus amazon.de und nicht nur amazon.com….)

    womit ich nicht so gut intuitiv zurandekomme ist das verknüpfen zb von einem bookmark mit einer task. kann das jemand deppensicher erklären?

    nett wäre auch wenn man “produktkategorien” (wie zb ausstellungen) im system anlegen könnte, aber da kann man sich mit tags behelfen….

  4. Daniel Wyss | 26.12.2010 15:23

    Ja, wir brauchen schon noch Fat-Clients. Nämlich dann, wenn ich im Zug mit dem Notebook unterwegs bin. Da ist ein arbeiten mit mobile Internet leider nicht zu denken. Und auch im Ausland brauchen wir eine Offline Kopie.

    Ausserdem hat Springpad einen grossen Fehler. Funktioniert nicht auf Internet Explorer 7, der leider bei mir im Büro Standard ist und nicht umgangen werden kann! Somit ist das Projekt für mich von der Liste gestrichen.

  5. Daniel Wyss | 26.12.2010 15:22

    PS: Was ich jetzt gar nicht geschrieben habe: Ich nutze Evernote und bin überzeugt. Vor allem wegen der guten iPhone App. Wäre die iPhone App besser, dann würde ich wahrscheinlich auf Memonic wechseln, denn die haben den ganz klar besten Clipper und die beste Sharingfunktion.

    So, jetzt habe ich auch fertig ;-)

  6. Yves Moret | 17.12.2010 07:51

    Wer braucht denn heute noch Fat-Clients? ;-) Nein im Ernst, wenn man auf unterschiedlichen Systemen arbeitet, finde ich einen Fat Client eher hinderlich. Zu mal sich diese ja auch nur aktualisieren, wenn die Internetverbindung da ist.

  7. capo | 16.12.2010 09:09

    Hab mal nen Account gemacht. Was mir auf den ersten blick nicht gefällt ist das es keinen Fat Client gibt. Gebe zu das ich das eher selten brauche, aber für Screenshots und offlineuser ist es um einiges besser die Daten lokal zu haben.
    Dafür ist der Browsermode um Welten besser als bei Evernote!

    Am liebsten hätte ich Springpad Web und Evernote Fat. Nur bei 2 Orten die daten Pflegen will ich auf keinen Fall ;)

    Werde aber Springpad sicher im Auge behalten.

Kommentar schreiben

Please copy the string tXAIG1 to the field below: