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Twitter für’s Business und die persönlich Reputation nutzen

TwitterTwitter, die Microblogging Site, die auch Europa langsam erobert, kann zur Absatzsteigerung eines Unternehmens oder dem Aufbau einer persönlichen Reputation beitragen.
Das Beispiel von Paulo Coelho (Schriftsteller) zeigt, wie man durch eine professionelle Twitterpräsenz den Verkauf eines neuen Buches steigern kann (Artikel in der Sonntagszeitung vom 20.07.08 von BarJack).
Die Präsidentschaftskandidaten Obama und Clinton nutzen Twitter während des Wahlkampfes, allerdings schreiben die beiden nicht selber.
Nun funktioniert sowas nur, wenn meine Community (bei Twitter „followers“ genannt) auch gross genug ist.
Und hier haben wir gleich das erste Problem. Wenn ich auf Twitter in Deutsch schreibe, werde ich nie in derselben Liga spielen wie z.B. Paulo Coelho der in Englisch schreibt. Kommt dazu, dass hierzulande Twitter noch kaum kommerziell genutzt wird, was wiederum den Vorteil hat, dass man noch als „early adopter“ einsteigen kann und dann eben dabei ist, wenn’s losgeht.

Wie baue ich mir also bei Twitter einen Namen mit guter Reputation auf, damit mir nachher möglichst viele folgen?

  1. Folge den Meinungsbilder und erfahre wie Twittern funktioniert
  2. Versuche mit Meinungsbildern über Twitter ins Gespräch zu kommen (funktionert über den @-Befehl). Schreibt einem ein solcher zurück, erlangt man die Aufmerksamkeit seiner Followers.
  3. Verlinke auf  News, die noch nicht die ganze Welt kennt.
  4. Verlinke auf deinen Blog oder Firmen-News die Substanz haben. Dies erhöht wiederum die Leserschaft auf deinem Blog.
  5. Versuche vielgesuchte Keywords im Internet in deine Tweets einzubinden. So wird man über die Twitter-Suchmaschinen später gefunden.
  6. Hinterlasse deine Twitter-ID auf allen Social Networks wie Xing, Facebook oder Myspace.
  7. Schreibe ab und zu in Englisch, falls eine internationale Follower-Gemeinde für die Reputation interessant ist. Das zieht eine viel grössere Usergruppe an.
  8. Verfolge was über deine Person oder Firma bei Twitter geschrieben wird. Search.twitter.com funktioniert wie Google Alerts und hält dich über die Twitter-Aktivitäten auf dem Laufenden.

Habe ich etwas vergessen? Sicherlich! Diskutiert hier Eure Methoden, wie man möglichst viele, qualitative Followers bei Twitter gewinnen kann. Oder schickt mir Tweets auf http://twitter.com/psauber.

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17 Kommentare

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  1. Philipp Sauber | 26.04.2009 22:15

    Wie heisst du auf twitter? Falls dein Name “mamas” ist, hast du gerade mal ein update. Vielleicht liegt’s daran.
    Sonst findet man eingentlich alles mit search.twitter.com.

  2. mamas | 26.04.2009 18:49

    ich werde bei twitters einfach nicht gefunden? woran liegt das?

  3. Karsten Füllhaas | 23.07.2008 10:54

    sicher ist twitter ein kanal, um reputation im web aufzubauen. aber es ist unheimlich schwierig sinn und zweck von twitter leuten näher zu bringen, die ausserhalb der “2.0”-szene stehen…

  4. Claudio | 22.07.2008 18:23

    Was die Mails mit Belanglosigkeiten betrifft denke ich gerade umgekehrt: Lieber in einem Mail Belanglosigkeiten zugeschickt bekommen, das ist so schnell gelöscht wie gelesen ;-). Bei Twitter jedoch ist es «die» Öffentlichkeit, die sich dann mit den Belanglosigkeiten herumschlagen müssen. Tweets werden über eine lange Zeit gespeichert und sogar von Suchmaschinen in den Index aufgenommen.

    Dass Twitter von Journalisten verwendet wird, ist auch in der Schweiz ein Fakt, man sehe sich dazu das Blog von Nico Luchsinger an, der für die NZZ schon einige Artikel über Twitter geschrieben hat. Hier ein Blog-Beitrag aus Nicos Blog, der gleich ein paar Gedanken zu Twitter vereint.

  5. Sam | 22.07.2008 13:53

    @Philipp: ich setze es ein im Rahmen des Versuchs, die Dynamik zu erkennen/erforschen. Bin nach wie vor der Meinung, dass man auf andere Weisen mehr kriegt für den Einsatz, wenn man andere Dienste verwendet (wenn man mit Business-Zielen an die Sache geht).

    Twitter kann ein Treffpunkt sein/werden – wenn ich lerne, damit umzugehen – quasi die Medienkantine der Blogosphäre. Ich sehe (noch?) nicht, dass es als Traffic-Builder oder sowas verwendet werden kann – bevor man 1000+ echte Followers hat (und der Weg dorthin ist sehr/zu lang).

  6. Philipp Sauber | 22.07.2008 13:21

    @Sam, das Thema kann wohl kaum gegessen sein, wenn aktuell blogsearch.google.com noch 8,3 Mio Posts bringt, die zum Teil sehr aktuell sind. Und auch die Diskussion hier zeigt, dass Twitter noch im Gespräch ist. Und @Magganpice, für das du Twitter als “relativ” (muss mich langsam in Acht nehmen wie ich meine Wörter auswähle) wertlos bezeichnest, setzt du es doch täglich und sehr regelmässig ein ;-)

    @Claudio, zu beschränkt bis du sicher nicht, da liest sich dein Blog zu professionell. Gerade im Journalismus wird Twitter in den USA rege eingesetzt. Bin gespannt ob du eines Tages deine Ansichten änderst.

    @ymo, das ist Wasser auf meine Mühle und dein Vergleich Spam bei E-Mails vs. belanglos bei Twitter finde ich treffend.

  7. ymo | 22.07.2008 09:06

    Ich sehe in Twitter vor allem die Möglichkeit sehr zeitnah zu kommunizieren. Wenn nun zu viele Belanglosigkeiten darin mitgeteilt werden, ist dies zwar schade für die Resourcen von Twitter, mich selber stört dies aber nicht, da ich es ziemlich einfach ausblenden kann. Ausserdem bestimme ich ja selber, wem ich folge. Wieviele Belanglosigkeiten habt ihr schon per Mail bekommen? Hat euch auch schon Spam den Posteingang verstopft? Da finde ich Twitter das bessere Medium für Belanglosigkeiten.
    Ich sehe es auch so, dass sich Twitter sehr gut zu Microinformationskanälen wie z.B. Sportnachrichten, Wetterprognosen, etc. ausbauen lassen würde. Analog zu den kostenpflichtigen SMS-Diensten. Überhaupt liesen sich viele SMS Anwendungen durch Twitter ersetzen lassen, zumal man sich ja die Meldungen per SMS aufs Handy schicken lassen kann.
    Sicherlich fallen euch dazu noch zahlreiche Anwendungen ein?

  8. Claudio | 21.07.2008 22:15

    @Sam: Jetzt wirds ja schon richtig poetisch mit diesem Chiasmus, den du da konstruierst! Da muss man sich das mit dem Twittern gleich nochmals überlegen ;-).

    @Philipp Sauber: Mein Test ging ja nicht nur fünf Minuten, auch wenn man von meinem Pauschalurteil davon hätte ausgehen können. Was sind denn die Möglichkeiten, die Twitter bietet? Ich sehe keinen Sinn dahinter, nochmals in Twitter über Blogposts informiert zu werden, wenn ich schon den Feed abonniert habe. Aber wahrscheinlich habe ich einfach die richtigen Twitterer noch nicht gefunden. Und ich glaube eben, dass ich (und von mir gehe ich beim Pauschalurteil auch aus) zu beschränkt bin, um mich in 140 Zeichen mitzuteilen.

  9. Sam | 21.07.2008 21:49

    @Philipp – bzgl “Bin mir sicher, dass sich das Thema noch etwas hinhalten und noch der eine oder andere Post über Twitter verfasst wird.” – noch mehr? Vor 1-2 Monaten war die ganze Blogosphäre voll davon, ich glaube eher, es wird abnehmen (nicht zuletzt auch, weil die hardware von twitter nicht mitmacht)

  10. Sam | 21.07.2008 21:44

    @Philipp: Ich habe mir mehr als 5 Minuten genommen und bin noch nicht zum Schluss gekommen, dass da viel wertvolles rüberkommt.

    @Claudio: du triffst den Punkt. Den Vögeln beim Twittern zuzuhören ist besser als den Twitterern beim …. (und in diese Richtung gehts doch langsam). Habe gerade ein Kaffee raus gelassen. Ich auch. Habe iPhone. Ich auch.

  11. Philipp Sauber | 21.07.2008 21:20

    Danke für die Inputs.
    Ein Don’t hätte ich noch und zwar sollte man Twitter dosiert und überlegt einsetzen. Zeugs wie “oh bin ich müde heute” schreibt man besser im Klo an die Türe, denn das interessiert kein Mensch.
    @Ladina, das mit dem englischen User ist eine interessanter Gedanke, den kann man gut in die Liste aufnehmen.
    @Claudio, ich empfehle dir (erlaube mir die Bemerkung), dass du dir etwas mehr Zeit nimmst. Nach fünf Minuten habe ich noch lange nicht kapiert, welche Möglichkeiten Twitter bietet. Das hat ein paar Monate gedauert. Nicht dass ich ohne das Ding nicht mehr leben könnte aber wenn’s dann ‘mal abgeht werde ich dabei sein.

    ‘Bin mir sicher, dass sich das Thema noch etwas hinhalten und noch der eine oder andere Post über Twitter verfasst wird.

  12. Claudio | 21.07.2008 16:50

    Nach einem Test musste ich für mich befinden, dass ich Twitter bloss Quatsch finde. Da höre ich doch viel lieber den richtigen Vögeln beim Zwitschern zu, ist übersichtlicher und man muss nicht immer vor dem Computer sitzen, damit man noch mitkommt, wo die Diskussion gerade läuft.

  13. Ladina | 21.07.2008 14:56

    Der festen Überzeugung, dass Twitter nur versteht, wer den Dienst auch selber nutzt, habe ich vor kurzem auch einen Account eröffnet. :-) Über gute Ratschläge freue ich mich als Anfängerin natürlich ganz besonders und dass namhafte Persönlichkeiten wie Paulo Coehlo regelmässig mitzwitschen, motiviert mich jetzt umso mehr aktiv zu werden (ist er doch einer meiner Lieblings-Schriftsteller)….

    Was das Twittern in English angeht (Tipp 7), habe mir überlegt, ob es nicht mehr Sinn machen würde einen zweiten Account anzulegen? Schliesslich besteht doch die Gefahr, dass die englischsprachigen User die eigenen Updates gar nicht erst abonnieren, wenn sie in ihrem Nachrichtenstrom immer wieder für sie unlesbare Nachrichten erhalten. Was meint Ihr?

  14. Rick | 21.07.2008 13:46

    Ich finde es noch erstaunlich, dass ein Schriftsteller Freude an einem Dienst wie Twitter gefunden hat. Er wird sich ja nicht gerade gewohnt sein, seine Texte mit einer Limite von 140 Zeichen zu veröffentlichen. Im Artikel der Sonntagszeitung wäre es noch spannend gewesen, mehr über die Motivation von Coelho bezüglich Twitter zu erfahren. Oder wie es bei ihm überhaupt angefangen hat.

    Begeistern sich noch andere Literaturschaffende dafür?

  15. Sam | 21.07.2008 13:44

    Habe übrigens was dazu geschrieben:
    6 Tipps gegen den Zwitscherschmerz

  16. Sam | 21.07.2008 13:41

    @Ed: Summize ist jetzt eben neu das oben erwähnte search.twitter.com (Twitter hat Summize gekauft)

  17. Ed Wohlfahrt | 21.07.2008 12:14

    sehr interessant. das von Coelho hab ich auch nicht gewusst. Eigentlich ein schönes Thema zum Bloggen. Für mich macht Twitter insbesondere als Social Bookmarking Tool (über die Favoriten-Funktion) Sinn. Darüber hinaus finde ich die Verschiedenen Scanning-Services Tweet-Scan, Twist-Flaptor, Summize nützlich. Grüße!

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