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Google Penguin Update – nur Schall und Rauch?

Google Penguin nur Schall und Rauch?Immer mehr lässt sich das vermeintliche Penguin Update seiner Realität und Logik anzweifeln. Nicht zuletzt ein aktueller Video-Post von Matt Cutts nimmt der Pinguin-Flotte den Wind aus den Segeln.

Vor allem in den letzten Wochen beschäftigen wir uns immer mehr mit der Frage, ob das Googles Penguin Update wirklich existiert oder das Ganze nicht bloss Schall und Rauch ist (siehe dazu . Das Update soll Jagd auf SEO-Spam-Manöver machen. Vor allem im Linkbuilding-Bereich fürchten sich nun schon seit Monaten die SEO-Cowboys vor dem gefürchteten Pingu-Sheriff. Doch ist sein Revolver wirklich geladen oder schiesst er nur mit Platzpatronen?

Böser Pinguin…oder war es doch der Panda?

Die neulich auf SEOmoz veröffentlichte Story über eine manuelle Abstrafung lässt weiterhin viele Köpfe zustimmend nicken: “wir haben’s doch gewusst!” Mag ja schön und gut sein. Lustig ist nur, dass man sich darüber nicht einig werden kann, welches Update nun genau der Website aus England das Handwerk legte. Es treten Widersprüche auf. Während der Beitrag dem Google Panda die Verantwortung zuweist, deutet die Google Benachrichtigung eher auf einen Penguin. Kann auch sein, dass es beide waren. Belassen wir es mal dabei. (Wir haben ja auch so unsere Erfahrungen mit dem Google Penguin gemacht.)

Der Penguin Sheriff mit Platzpatronen?

Die gewollte Handhabung der Backlinks ist schlichtweg unrealistisch

Irritierend ist einfach die ganze Hysterie über den Umgang mit “schlechten Backlinks”. Seit Einführung des Penguin Update laufen alle Sturm, um ihre Backlinks loszuwerden. Und nur deshalb, weil man auf einmal (von wem auch immer) dafür verantwortlich gemacht wird, welche Links auf die eigene Website verweisen. Das ist doch absurd.

Früher wusste jeder SEO: ein schlechter Backlink (gekauft, geklaut, getauscht, PR-vererbend oder sonst einfach böse) wird von Google entweder weniger bewertet oder ignoriert.

Dann lasst uns mal die 1’489’553 Backlinks alle schön einzeln durchgehen…

Doch nun hat man dafür zu sorgen, dass ja alle bösen Links entfernt werden. Dazu müssen selbstverständlich alle Backlinks einzeln manuell durch gescannt werden. Dann mal gute Nacht!

Bevor vermutlich die Mehrheit der Webmaster verzweifelt und entnervt das Handtuch warf, wurde schnell das Disavow-Tool eingeführt, damit die Linkmoral nicht ganz so hart am Boden aufprallte. Ich möchte nicht wissen, was für Tonnen von URLs da an Google geschaufelt wurden.

Es reicht auch nur schon 1 einziger Link

Der Pingu-Schreck geht sogar so weit, dass behauptet wird, es reiche bereits 1 einziger schlechter/spammiger Link, um der Abstrafung zu verfallen. Und dann, was ist, wenn nach diesen Begebenheiten ein neidischer Mitbewerber anfängt, meine Website mit Spam-Links zu bombardieren? Diese Pingu-Geschichte kann nicht realistisch sein.

Matt Cutts: kein Wort über Penguin Update

Widerspruch von ganz oben

Doch genug die Hände verworfen. Ein am 2. April veröffentlichter Videopost von Matt Cutts behandelt die Frage, was mit meiner Website geschieht, wenn ein Backlink von einer Website stammt, die Links verkauft (also Anti-Pinguin-Links, nicht?). Man müsste wohl annehmen, dass Cutts von Penguin, Penalty und Disavow Tool sprechen würde…doch keineswegs!

Nicht 1 Wort verliert der Anführer des Google Spam Teams darüber. Seine Antwort ist schlicht und einfach: “im schlimmsten Fall ignorieren wir (Google) den Wert dieses Links.” Eigentlich wie es auch sein sollte.

WmbH (Website mit beschränkter Haftung)

Vielleicht stelle ich mir das auch zu einfach vor, aber realistisch und logisch gesehen kann eine Website ausschliesslich für den Inhalt verantwortlich resp. haftbar gemacht werden, nicht aber für die externen Links.

Wie seht ihr das Penguin Update resp. wie geht ihr damit um? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Freue mich über euer Feedback!

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