Blog image description

Google Docs, Open Office, Libre Office oder doch Microsoft Office?

Office Suites

Mit Google Docs, Open Office und Libre Office stehen drei grosse kostenlose Office Suites zur Verfügung. Da stellt sich die Frage: Wieso soll man noch für eine Office Suite wie z.B. Microsoft Office Geld ausgeben?

Freeware Lösungen sind längst kein Synonym mehr für Software für Arme, denn sowohl deren Umfang als auch Qualität lassen sich mit vielen kommerziellen Produkten vergleichen. Ein erfolgreiches Beispiel ist das Office-Paket LibreOffice.

Libre Office bietet ein Paket für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, das Erstellen von Grafiken und eine Datenbank.

Open Office ist eine komplette Office Suite, welche in zahlreichen Sprachen und für viele Betriebssysteme zur Verfügung steht. Zudem können sämtliche gängigen Microsoft Office Format gelesen und geschrieben werden, sodass ein Umstieg nur noch ein Kinderspiel ist.

Eine weitere Alternative bietet Google Docs, da es über das Web zugänglich ist und keine weitere Installation erfordert. Der grosse Vorteil liegt darin, dass man von jedem Browser aus jederzeit auf seine Dokumente zugreifen kann. Ja sogar Zugriff über Smartphones ist garantiert. Ein kleiner Nachteil ist, dass man dafür Online sein muss – aber wer ist heute schon offline?

In diesem Zusammenhang habe ich mir folgende Kriterienliste mit Favoriten pro Kriterium zusammengestellt, welche bei der Auswahl einer Office Suite behilflich sein kann:

  1. Kosten - Open Office und Google Docs
  2. Funktionalität – Microsoft Office und Open Office
  3. Look & Feel – Microsoft Office
  4. Support – Open Office
  5. Dateifreigabe – Google Docs
  6. Drucken – Microsoft Office
  7. Export und Import – Open Office und Google Docs
  8. Änderungskontrolle und Versionierung – Google Docs
  9. Installation - Google Docs
  10. Updates - Google Docs
  11. Kompatibilität der Dateiformate – Open Office und Google Docs
  12. Kompatibilität der Betriebssysteme – Open Office und Google Docs

Welche Office Suite setzst Du ein? Welche Erfahrungen hast Du damit bisher gesammelt?

Weiterempfehlen

image description

Kommentieren

8 Kommentare

image description
  1. Ubuntu-User | 2.07.2012 20:28

    Ich benutze nur GDocs. der Vorteil ist auch, dass einfach so mal neue Funktionen reingeschneit kommen, und es ist praktisch alles schon möglich, also kein grund. vom Look ist GDocs auch der klare Gewinner, es ist einfach schick :) hier ist Libreoffice ganz hinten. Dieses biete übrigens auch praktisch alle Funktionen von den anderen.
    Ich habe mich für Google Docs entschieden, weil es schicker ist und eine offlinebearbeitung übrigens auch möglich ist, wegen den ganzen anderen Vorteilen und weil es automatisch gespeichert ist, also zusammenarbeiten

  2. Andreas Von Gunten | 26.03.2012 07:31

    @Reto, was ist das? ;-)

  3. Reto Hartinger | 24.03.2012 12:23

    Na da fehlt aber Office365 im Verlgleich.

  4. Yago | 23.03.2012 13:26

    Google Docs ist simpler und praktischer. OpenOffice ist eine OS Alternative zu Microsoft Office.

  5. Aniello Bove | 23.03.2012 11:06

    danke für die ergänzung. ich kann in der tat bestätigen, dass google docs im geschäftlichen umfeld sehr praktisch ist. die grosse herausforderung die wir erfahren haben, liegt darin, dass es keine komplette übersicht gibt, welche dokumente wir in der firma haben. dokumente können nur von einzelnen benutzern erstellt und geshared werden.

  6. Andreas Von Gunten | 23.03.2012 10:45

    ganz klar Google Docs. Es ist war richtig, dass Google Docs nicht annährend die Funktionsvielfalt von Microsoft Office und ähnlichen fetten Softwaresuiten bietet, aber wir wissen alle, dass die meisten eh nur 10% davon brauchen. Was Google Docs heute bietet, reicht mir auf jeden Fall für fast alle meine Bedürfnisse. Viel wichtiger ist aber, dass die Dokumente gleich in der Cloud bearbeitet und gespeichert werden. Dadurch entstehen so viele Vorteile, insbesondere in der Zusammenarbeit, dass ich nicht mehr darauf verzichten würde. Auch shared Dropbox Folder halten da nicht mit.

    Wichtig finde ich auch noch zu ergänzen, dass es zwar eine kostenlose Version von Google Docs gibt, dass es aber für das geschäftliche Umfeld Sinn macht, die kostenpflichtige Variante zu vergleichen. Google Docs bzw. die Google Apps sind mittlerweile auch im professionellen Umfeld angekommen und werde auch immer öfter mit Erfolg in Firmenumgebungen eingesetzt. Ich betone das, weil man sonst den Eindruck bekommen könnte, Google Docs sei ja gratis und darum nichts Wert und als Preis müsse man seine Daten der Krake in den Rachen werfen. Das ist bei der kostenpflichtigen professionelle Variante nicht so.

    Wer sich jetzt fragt, ob ich hier so stark für die Google Apps Stellung beziehe, weil eines der von mir mit gegründeten Unternehmen, Google Partner ist, täuscht sich. Ich bin dort ja nicht mehr aktiv, und finde ganz einfach aus Nutzer-Sicht und eigener Überzeugung, dass sich viele Unternehmen das Leben einiges einfacher machen könnten, wenn sie sich ihrer Microsoft Office Infrastruktur entledigen würden und dafür auf Cloud Lösungen wie die Google Apps zu setzen.

  7. Frank | 23.03.2012 09:09

    Freeware ist zwar schön und gut und OpenOffice/LibreOffice haben durchaus gute Ansätze, aber in Sachen Funktionalität und Usability kommen die o.g. kostenlosen Lösungen nicht annähernd an Word heran. Von der Datenkrake Google wollen wir da gar nicht erst reden… ;-)

  8. Yves Moret | 23.03.2012 08:48

    Ich setze privat seit ca. 7 Jahren nur noch auf OpenOffice oder jetzt auf LibreOffice. Was ja aus Anwendersicht in etwa auf das gleiche rauskommt. LibreOffice ist ja aus dem OpenOffice Projekt heraus entstanden.
    Damals vor 7 Jahren hatte ich eine Zusammenfassung in Word geschrieben. Als ich auf Seite 23 anlangte, stürzte das Dokument ab. Ich konnte die Datei mit Word nicht mehr öffnen, worauf ich mir OpenOffice installierte, das Dokument öffnete und weiterschrieb. Seither mach ich einen grossen Bogen um Word.

Kommentar schreiben

Please copy the string rWpuhE to the field below: