The Inside Experience – Social Media meets Film?

Durch das gesponserte Twitter Trending Topic #SaveChristinaPerasso bin ich heute auf “The Inside Experience” gestossen. Toshiba und Intel versuchen sich derzeit an einem “Social Film Projekt”, wobei sich die Zuschauer über Social Media Plattformen mit der Protagonistin in Verbindung setzten und die Handlung beeinflussen können. Umgesetzt wird das Projekt von keinem geringeren als D.J. Caruso, dem Regisseur von “Disturbia”.

Die Idee eines Interaktiven Films ist bestimmt nichts Neues. Es gab bereits verschiedene Ansätze wie Last Call von 13th Street, wobei die Kinobesucher per Handy in die Handlung eingreifen konnten. De neue Entführungsthriller “Inside” geht jedoch einen Schritt weiter und integriert Social Media, was dem User die Möglichkeit gibt, sich aus seinem Alltag heraus zu beteiligen.

Die eigentlich logische Ausweitung von interaktiven Angeboten musste fast zu einem interaktiven Filmangebot führen. Jedoch zeigt sich in verschiedenen Studien, dass Zuschauer nicht zwingend das Bedürfnis haben, sich in die Handlung zu integrieren. Vor allem am Fernsehen wird oftmals geschätzt, dass man sich davor “entspannen”, sich also mit einer vorgefertigten Unterhaltung berieseln lassen kann, einmal ohne dass man selbst aktiv werden muss. Dies geht in Richtung “Starbucks-Syndrom”, wobei gesagt wird, dass wir täglich mit so vielen Entscheidungen konfrontiert werden, dass wir es geniessen, im Fernsehen einmal nichts machen zu müssen.

Ich gehöre auch zu den passiven Zuschauern, bin jedoch von dem Thriller (noch) fasziniert. Wer weiss, vielleicht mische ich mich selbst auch ein…Hier der erste Teil des Versuches:

Was denkst du über interaktive Filmprojekte? Spielerei oder Zukunft? Würdest du dich am Projekt beteiligen und Nachrichten verfassen?

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